23.12.2012, 00:03

Umfrage Union geht mit 40 Prozent ins Wahljahr 2013


Können sich über die neuen Umfrageergebnisse freuen: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der CDU-Generalsekretär, Hermann Gröhe

Foto: Harald Tittel / dapd

Die Wählergunst ist weiter auf seiten der CDU: In einer neuen Umfrage baut die Union ihren Vorsprung auf die SPD aus. Den höchsten Wert von 40 Prozent erreicht die CDU zum dritten Mal in Folge.

Die Union geht mit einem deutlichen Vorsprung auf die SPD in der Wählergunst ins Wahljahr 2013. Im Sonntagstrend, den das Emnid-Institut wöchentlich für die "Bild am Sonntag" erhebt, erreicht die Union zum dritten Mal in Folge den höchsten Wert von 40 Prozent seit Einführung des Umfragebarometers.

Der Koalitionspartner FDP verharrt bei 4 Prozent. Auch SPD mit 28 Prozent und die Piratenpartei mit 4 Prozent erreichen den Wert der Vorwoche. Einen Prozentpunkt verloren haben die Grünen (13 Prozent). Die Linkspartei kann sich hingegen um einen Punkt auf 8 Prozent steigern. Emnid befragte vom 13. bis 19. Dezember 2765 Personen.

Merkel soll weiter Kanzlerin bleiben

Einer weiteren Emnid-Umfrage für das Magazin "Reader"s Digest" zufolge, sieht es auch für die Kanzlerin rosig aus. Gut zwei Drittel (67 Prozent) gehen davon aus, dass die CDU-Vorsitzende Angela Merkel auch nach der Bundestagswahl im Herbst Kanzlerin bleibt.

Im jüngsten Deutschlandtrend des ARD-"Morgenmagazins" waren die Werte ähnlich: In der aktuellen Sonntagsfrage kommt die Union auf 40 Prozent, 30 Prozent würden der SPD ihre Stimme geben, 13 Prozent den Grünen. Die Linke kommt auf sieben Prozent. Die FDP liegt nur bei vier Prozent, die Piraten erreichen nur drei Prozent.

Danach würden die Freien Demokraten den Wiedereinzug in den Bundestag im Herbst verfehlen. Die Piraten, die erstmals bundesweit antreten wollen, kämen ebenfalls nicht ins Parlament. Eine mögliche rot-grüne Koalition käme somit auf 43 Prozent. Die Regierungskoalition hätte im Moment 44 Prozent der Deutschen hinter sich.

(DW)
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