02.12.12

Scharfe Polemik

Umstrittenes Internetportal "kreuz.net" ist offline

Das umstrittene Onlineportal "kreuz.net", vom Verfassungsschutz als grundgesetzwidrig eingestuft, ist im Internet nicht mehr auffindbar. Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt gegen die Betreiber.

Foto: kreuz.net

Gegen die anonymen Betreiber des Internetportals „kreuz.net“ ermittelt die Staatsanwaltschaft Berlin wegen Volksverhetzung
Gegen die anonymen Betreiber des Internetportals "kreuz.net" ermittelt die Staatsanwaltschaft Berlin wegen Volksverhetzung

Die am Wochenende vom Netz genommene radikale katholische Website kreuz.net bleibt weiter offline. Das Internet-Portal mit rassistischen und homosexuellen-feindlichen Beiträgen ließ sich auch am Montag nicht öffnen.

Das Internetportal ist seit 2004 aktiv. Im Impressum bezeichnet sich die Redaktion als "Initiative einer internationalen privaten Gruppe von Katholiken in Europa und Übersee, die hauptberuflich im kirchlichen Dienst tätig sind". Die katholische Deutsche Bischofskonferenz hatte sich mehrfach von der Seite distanziert.

Beim Bundesamt für Verfassungsschutz wird "kreuz.net" als grundgesetzwidrig eingestuft. Das Portal verbreitete immer wieder scharfe Polemik gegen Homosexuelle, Protestanten, die im Bundestag vertretenen Parteien, deutschsprachige Medien und katholische Theologen und Bischöfe.

Gegen die anonymen Betreiber des Internetportals ermittelt zudem die Staatsanwaltschaft Berlin wegen Volksverhetzung. Anlass war ein von vielen Lesern als verletzend und herabwürdigend empfundener Artikel zum Tod des homosexuellen Schauspielers Dirk Bach.

Quelle: dapd/KNA/dpa/sara/smb
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