Wahltrend
Rot-Grün und Schwarz-Gelb liefern sich enges Rennen
Weder eine Koaliton aus SPD und Grünen noch ein schwarz-gelbes Bündnis hätte derzeit eine Mehrheit. Das liegt vor allem an der dauerhaften Schwäche der FDP.
Gut ein Jahr vor der Bundestagswahl verfügen weder die amtierende Koalition noch ein mögliches Bündnis von SPD und Grünen über eine eigene Mehrheit.
Zwar liegen Union und FDP im Forsa-Wahltrend des Magazins "Stern" und des Fernsehsenders RTL mit 40 Prozent weiter knapp vor SPD und Grünen (39 Prozent). Die Liberalen stagnieren aber unverändert bei vier Prozent und würden den Einzug in den Bundestag damit verpassen.
Der Union wollen demnach wie in der Vorwoche 36 Prozent der Befragten ihre Stimme geben. Die SPD verbesserte sich um einen Punkt auf 27 Prozent.
Die Grünen fielen um einen Punkt auf 12 Prozent zurück. Die Linke legte in der Umfrage um einen Punkt auf sieben Prozent zu, die Piraten verschlechterten sich um einen Punkt auf neun Prozent.
Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte für den Wahltrend im Zeitraum vom 16. bis 20. Juli 2502 Bundesbürger repräsentativ.















