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25.12.12Das Fest in Berlin
Mein erstes Weihnachten…
Was ist diesmal anders, fragten wir die Berliner.
Foto:
Klar/Lengemann
Mein erstes Weihnachten...
… mit Adoptivkind.
„Luca Finn ist jetzt vier Monate alt. Es wird also sein allererstes Weihnachten sein. Wir haben ihn als er vier Tage alt war aus dem Krankenhaus, in dem er geboren wurde, mit nach Hause nehmen dürfen. Luca Finn scheint Weihnachten zu gefallen. Wir haben schon am ersten Advent einen Weihnachtsbaum aufgestellt, er sitzt gerne in seiner Wippe davor und bewundert die bunten Kugeln. Wir sind sehr dankbar, dass wir ihn haben. Wir wohnen fast an der Stadtgrenze, im Generalsviertel, wir haben viel Platz und die Nachbarn sind wahnsinnig nett. Zu Luca Finns Ankunft haben wir so viele Geschenke bekommen! Dazu kommen noch all die Spielsachen von den Jungs meiner Zwillingsschwester. Wir werden ihm in diesem Jahr keine neuen Sachen schenken. Er bekommt unsere Liebe.“
Christine Nagel (33), Kinderkrankenschwester und Roland Nagel (36), Kaufmann der Grundstückswirtschaft
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Bilder
Spätestens an Heiligabend werden wir auf uns zurückgeworfen. Guckt man sich im Spiegel ein bisschen länger an. Oder schaltet kurz ab, während die Kinder die Geschenke auspacken. Und denkt vielleicht daran, wie gut es einem geht oder was sich verändert hat. Blickt zurück. Fragt sich, was haben wir erlebt? Wer ist zu uns gekommen, wurde neu geboren und auch, wer ist gegangen, wen oder was vermissen wir? Was ist in diesem Jahr anders als in den Jahren zuvor?
Ob eine neue Arbeit, die Geburt eines Kindes, ein eigenes Heim, Umzug nach Berlin, eine unerwartete Rolle, oder sogar das Leben mit einem Kunstherzen.
Wie fühlt sich das an, gerade an Weihnachten? Die Fotografen Reto Klar und Martin Lengemann haben zusammen mit unseren Autoren Nicole Dolif, Andreas Gandzior, Isabell Jürgens, Britta Klar, Anne Klesse, Sören Kittel, Judith Luig, Michael Mielke und Peter Zander Berliner getroffen und sie antworten lassen.
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