De Panne
Riesenhai vor belgischem Ferienbad gesichtet
Einen kleinen Schreck mussten Badegäste im belgischen De Panne erleben. An ihrem Strand war ein Riesenhai gesichtet worden. Doch die Tiere werden nicht umsonst "sanfte Riesen" genannt.
An einem der ersten echten Badetage ist ein Riesenhai vor der belgischen Nordseeküste aufgetaucht. Der Fisch sei bereits am Montag von Rettungsschwimmern am Strand des Touristenortes De Panne in Flandern gesichtet worden, berichtete die auf Umweltnachrichten spezialisierte Internetseite Natuurbericht.be.
Der Riesenhai wurde demnach von einem Rettungsboot aus wieder in tiefere Gewässer geleitet, um Panik unter dem Badegästen zu vermeiden.
Der Fisch, der sich offenbar aus dem offenen Meer in die Küstenzone verirrte, war dem Bericht zufolge noch ein Jungtier und etwa zwei Meter lang.
Sichtungen zur Badesaison
Riesenhaie können bis zu zehn Meter lang werden, übertroffen nur noch vom Walhai, der größten Fischart der Welt. Sie ernähren sich von Plankton und gehören zu den sanften Riesen der Meere.
Für den Menschen sind sie komplett ungefährlich. Laut "Natuurbericht.be" kommt es zu Beginn der Badesaison häufig zu Sichtungen von Riesenhaien an der Wasseroberfläche. In Fachkreisen werden die Tiere daher auch "Sonnenbadehai" genannt. Sichtungen in Belgien seien allerdings selten, normalerweise halten sich die Haie eher in den britischen Meeresgewässern vor Cornwall oder Devon auf.


















