10.01.13

Top Ten

Die zehn größten Flops der Automobil-Geschichte

Der Pferdehalfter von Ford und ein Nashorn von Fiat: Die Automobilgeschichte ist reich an Geschmacksverirrungen. Auch aus technischen Mängeln landete manches Auto auf dem Schrottplatz der Geschichte.

Foto: gms

Platz zehn: NSU Ro 80. Das Highlight der Wankel-Ära kam 1967 mit dem technisch wie optisch modernen Wagen auf den Markt. Der Zweischeiben-Kreiskolbenmotor leistete zwar 115 PS, doch es traten rasch große Probleme mit der Dichtung auf.

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Großartige Bestseller prägen die Automobilgeschichte. Ob es sich nun um das T-Modell von Ford, VW Käfer und Golf, Porsche 911, Toyota Corolla oder die S-Klasse von Mercedes, die Liste der Erfolgsmodelle ließe sich beliebig lang fortsetzen. Doch auch von gigantischen Flops blieben die meisten Hersteller nicht verschont.

Als größter Misserfolg in der Autogeschichte gilt der Ford Edsel. Für die Premiere 1957 inszenierte der Hersteller eine eigene Show im Sender CBS, in der Top-Künstler wie Frank Sinatra oder Louis Armstrong für den Edsel warben. Doch schon am Design schieden sich die Geister. Der auffällige vertikale Grill hatte schnell den Spitznamen "Pferdehalfter" weg. Das kontroverse, überladene Design und die katastrophale Produktqualität versetzten dem Projekt schnell den Todesstoß.

Volks-Porsche kam beim Volk nicht an

Auch bei Porsch gab es mal einen Flop. Der kleine Sportwagenbauer und der Autogigant VW vereinbarten Mitte der Sechziger den Bau eines gemeinsamen Sportwagens. Der Zweisitzer mit Mittelmotor sollte mit einem VW-Motor den Wolfsburgern ein imageträchtiges Sportmodell bescheren und dem Zuffenhausener Hersteller ein Einstiegsmodell unterhalb des 911. Die Rechnung ging nicht auf.

Autoflops entstanden auch gerne wegen unzuverlässiger Technik. Beispiel: Der Ro 80. Mit ihm stellte NSU 1967 die erste deutsche, in Großserie gefertigte Limousine mit Wankelmotor vor. Schon das futuristische keilförmige Design polarisierte. Der Imageschaden war nicht mehr zu beseitigen. Das wackere Trinkverhalten des Wankels belastete ab 1973 das Modell zusätzlich. So entstanden bis 1977 nur 37.406 Exemplare des Ro 80.

Design-Fehlgriff von Fiat

Wenn dann auch noch lausiges Design dazu kam, war das Scheitern programmiert. Mit dem Multipla wollte Fiat 1999 die Erfolge des 600 Multipla aus den Fünfzigern wieder beleben, doch die Gestaltungsweise der Frontpartie stieß bei der Kundschaft auf Ablehnung. Was für den Fiat die nashornartige Vorderseite war, war für den SsangYong Rodius das Heck.

Die koreanische Großraumlimousine mit 5,16 Metern Länge konnte den optischen Makel auch nicht durch großen Alltagsnutzen kompensieren. Mit sieben Sitzplätzen standen 875 Liter Ladevolumen zur Verfügung, die volle Ausnutzung des Innenraums lieferte 3146 Liter maximales Ladevolumen. Auch die Diesel-Technik von Mercedes und die Fünfgangautomatik mit schwäbischer Herkunft wirkten nicht versöhnlich, so dass in Deutschland zwischen 2005 und 2007 nur 341 Autos verkauft werden konnten.

Quelle: mid
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