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03.02.12

Auto-Heizungen

Mercedes E 500 Coupé ist der schnelle Brüter

Wie lange muss man in welchem Auto bei Kälte bibbern? Der ADAC wollte es genau wissen und fand heraus, dass kleine Autos keineswegs schneller warm werden als große.

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Fahrer von Dieselfahrzeugen müssen im Winter länger frieren. Denn die Fahrzeuge mit Dieselantrieb brauchen lange, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Das wirkt sich auch auf die Heizung aus.

Wie ein Test des ADAC jetzt verdeutlicht , haben Dieselmotoren in der Regel eine schlechtere Heizleistung als Ottomotoren. Bauartbedingt gibt der Selbstzünder nämlich weniger Wärme ab, da er die Energie im Kraftstoff besser ausnutzt. Bis ein Auto von minus 10 auf plus 22 Grad Celsius erwärmt, vergehen zwischen neun und 30 Minuten.

Der schnelle Brüter unter den Autos ist das Mercedes E 500 Coupé. Innerhalb von neun Minuten ist die temperierte Wohlfühlatmosphäre erreicht. Unter 15 Minuten benötigen Mercedes S 400 Hybrid, Volvo S60 D5, Mazda3 2.0 Disi, BMW X5 xDrive30d, Audi TT Coupé 2.0 TFSI, Peugeot RCZ 155 THP, BMW ActiveHybrid X6 und Porsche Boxster S 3.4.

Mehr als 20 Minuten von minus 10 auf plus 22 Grad benötigen Fiat Doblò Kombi 1,6 JTD Multijet, VW Sharan 2.0 TDI Bluemotion, Mercedes Viano 2.2 CDI, Peugeot 807 HDi, Skoda Fabia Combi 1.6 TDI, Mitsubishi i-MiEV, Toyota Auris 1.8 Hybrid, Honda Insight 1.3 Hybrid und der Mini Cooper D Countryman.

Auch Fahrer eines Smart Fortwo 1.0 müssen 20 Minuten bibbern, bis ihre Fahrgastzelle wohltemperiert ist. Am längsten benötigen Autofahrer ihre Winterjacke im Seat Ibiza mit Dieselmotor. Erst nach einer halben Stunde ist ihr Auto aufgewärmt.

Jeder Testwagen wurde vom ADAC auf den Rollenprüfstand in einer Kältekammer gefahren. Die Testtemperatur betrug jeweils -10 Grad. Gefahren wurde mit einer Geschwindigkeit von 40 km/h, die Heizung war auf maximale Temperatur gestellt. .

Entsprechend dem Kraftstoff-Verbrennungsverfahren nutzt das Diesel-Prinzip die im Kraftstoff enthaltene Energie besser, was sich in den günstigeren Verbrauchswerten zeigt. Wärme als Abfallprodukt fällt in geringerem Umfang an, erklären die Ingenieure des Verkehrsklubs.

Quelle: sp-x/rs
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