Crashtest
Bei der Sicherheit geben Hybridautos den Ton an
Im jüngsten Crashtest des Konsortiums EuroNCAP haben sieben von acht neuen Modellen die maximal mögliche Wertung von fünf Sternen erhalten. Darunter sind mit Honda Insight und Toyota Prius3 zwei Hybridautos, die vor allem im Bereich Fußgängerschutz die Konkurrenz überraschend alt aussehen lassen.
Unter acht neuen getesteten Modellen im Euro-NCAP-Crashtest schneidet der Honda Insight Hybrid beim Fußgängerschutz (Wertung 76 Prozent) am besten ab.
Lediglich für den neuen Citroën C 3 gab es nur vier Sterne. Der Grund: Der Schleuderschutz ESP wird nicht in ausreichend vielen Modellvarianten serienmäßig zur Verfügung stehen. Deshalb erreichte der neue Citroën C 3, der seine Premiere auf der IAA (17. bis 27. September) feiert, in der Kategorie "Fahrerassistenzsysteme" nur 40 Prozent der möglichen Höchstwertung.
Fünf Sterne erreichten im jüngsten Test hingegen der Honda Insight Hybrid, der neue Geländewagen Kia Sorento (Premiere ebenfalls auf der IAA), der Kleinwagen VW Polo, der kompakte Geländegänger Skoda Yeti, das Hybridauto Toyota Prius, der Mittelklässler Subaru Legacy und der Van Renault Grand Scenic.
"Die jüngsten Ergebnisse des Insight und des Prius 3 zeigen, dass sich Effizienz und Sicherheit nicht im Wege stehen müssen", so EuroNCAP. Das Konsortium betonte besonders die guten Ergebnisse der beiden Hybridautos beim Fußgängerschutz, bei dem Honda Insight und Toyota Prius bereits jetzt die Euro-NCAP-Vorgaben erfüllen, die erst ab 2012 gelten – als einzige Fahrzeuge im aktuellen Test.
Den höchsten Wert beim Insassenschutz erzielte hingegen der Skoda Yeti mit 92 Prozent. Bei der Kindersicherheit schnitt der VW Polo mit 86 Prozent am besten ab, den höchsten Fußgängerschutz bietet der Honda Insight Hybrid (76 Prozent) vor dem Toyota Prius (68 Prozent).
Der Renault Grand Scenic erreichte bei der Verfügbarkeit von Assistenzsystemen mit 99 Prozent den besten Wert.
Seit Frühjahr dieses Jahres fließen die Ergebnisse der einzelnen Testdisziplinen und auch das Niveau der Sicherheitsausstattung direkt ins Ergebnis ein. Der Schutz von Erwachsenen fällt zu 50 Prozent bei der Gesamtwertung ins Gewicht, Kinder- und Fußgängersicherheit zu je 20 sowie die Verfügbarkeit von Sicherheitsassistenzsystemen zu zehn Prozent.
Anstelle von drei Einzelbewertungen gibt es nun eine Gesamtbewertung.
Fünf Sterne erhält ein Fahrzeug nur noch, wenn es in allen Einzelkriterien einen vorgegebenen Mindestwert erreicht. Neu ist außerdem die Bewertung von Fahrerassistenzsystemen, wobei ohne den Schleuderschutz ESP die Gesamtwertung fünf Sterne nicht mehr zu erreichen ist.
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