14.02.13

Multitalent

Autobahn, Stadt oder Berge – A6 Allroad kann alles

In der dritten Generation ist der Audi A6 Allroad endgültig in der Oberklasse angekommen. Neben einer größeren Bodenfreiheit im Vergleich zum Vorgänger glänzt er auch mit inneren Werten.

Von Thomas Geiger
Foto: Audi

Ein Audi A6 Allroad Quattro ist im Prinzip ein A6 Kombi, der über Allradantrieb und eine Luftfederung mit Höhenregulierung verfügt. Mittels einiger optisch-praktischer Maßnahmen wie einem Unterfahrschutz signalisiert er, dass er auch Waldwege und anderes leichtes Gelände bewältigen kann.

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Heute die erste Frühlingssonne, morgen doch noch mal ein paar Schneeschauer und zwischendurch plötzlich Blitzeis – gerade in diesen Tagen schlägt das Wetter so manche Kapriole.

Und genau so unterschiedlich wie die Prognosen können die Ziele sein, die man an solchen Tagen ansteuert: Durch die Stadt ins Büro, auf der Autobahn zur Oma oder in die Berge zum Winterausflug – und alles mit dem gleichen Auto?

Warum nicht, sagt Audi und verweist stolz auf den Allroad Quattro. Denn als Avant für alle Wege und jedes Wetter ist die aufgebockte Version des A6 genau das richtige Fahrzeug für solch wechselhafte Tage.

Und wo die Konkurrenz in Stuttgart und München darauf noch immer keine Antwort hat, gibt es den Geländekombi in Ingolstadt mittlerweile sogar in zwei Baureihen und beim A6 zu Preisen ab 55 000 Euro sogar schon in der zweiten Generation.

Größere Räder für bullige Optik

Damit die Fahrt auch dort weitergeht, wo der Asphalt zu Ende ist, hat Audi den Allroad für alle Widrigkeiten gewappnet: Er hat sechs Zentimeter mehr Bodenfreiheit, trägt eine Bauchbinde aus harten Plastikplanken und schützt die Weichteile am Unterboden mit Blechen aus Edelstahl.

Und damit der Wagen auch ein wenig bulliger aussieht, steht er auf größeren Rädern, die sich in weiter ausgestellten Kotflügeln drehen. Außerdem bekommt der Allroad serienmäßig eine Luftfederung, mit der man die Bodenfreiheit auf Knopfdruck variieren kann.

Zwar ist die Abenteuerkluft auf den ersten Blick kaum mehr als Verkleidung. Doch kann man den Unterschied zum normalen Kombi am Steuer tatsächlich fühlen: Durch die höhere Bodenfreiheit ist schon der Einstieg bequemer und eine bessere Übersicht hat man auch.

Dass der Wagen so natürlich auch einen höheren Schwerpunkt hat, ist schnell vergessen, wenn man gelassen und gemütlich über kurvige Landstraßen gondelt. Um sich das in Erinnerung zu rufen, muss man es deshalb schon so toll treiben, dass die Elektronik vorher längst die Reißleine gezogen hat.

V6-TFSI statt schnödem Vierzylinder

Die Versuchung ist allerdings ein beständiger Beifahrer. Denn in der dritten Generation ist der A6 Allroad vollends in der Oberklasse angekommen. Das gilt nicht nur für Ausstattung und Assistenzsysteme, sondern auch für den Antrieb.

Nicht umsonst hat Audi auf schnöde Vierzylinder kurzerhand verzichtet. Stattdessen gibt es nur den V6-TFSI mit drei Litern Hubraum und 310 PS und den drei Liter großen V6-Diesel, den die Bayern mit 204, 245 und 313 PS anbieten.

Die stärkste Variante dieses Motors ist ein Gedicht aus Kraft und Laufkultur: Mit dem Normverbrauch von 6,7 Litern tut man sich bei so viel Potential zwar schwer und kann gut und gerne mit einem Drittel mehr Rechnen. Aber dafür gibt sich der sonst so kultivierte Kraftmeier mit seinen 650 Nm und der famosen Achtgang-Automatik im Zweifel spontan und spurtstark wie der Turbo eines Sportwagens.

Von 0 auf 100 in 5,6 Sekunden

Egal bei welchem Tempo man das Gaspedal etwas bestimmter streichelt, schnellt der Wagen vehement nach vorn. Den Sprint von 0 auf 100 schafft der mit einem elektronischen Soundsystem ziemlich sportlich klingende Ölbrenner so in 5,6 Sekunden. Das Überholen auf der Landstraße wird zum Kinderspiel, und auf der freien Autobahn lernt man schnell, dass die 250 km/h ein ziemlich willkürliches Limit sind.

Auch wenn die Bayern mit dem V6-Diesel vor allem an das Vergnügen denken und den Allroad als schönste Art feiern, seine eigenen Wege zu gehen, kommt die Vernunft nicht komplett zu kurz.

Weil das 4,94 Meter lange Dickschiff beim Generationswechsel 70 Kilo abgespeckt hat und serienmäßig über Spartricks wie die Start-Stopp-Automatik, eine elektrische Servolenkung oder ein effizientes Thermomanagement verfügt, geht der Verbrauch gegenüber früher um bis zu 20 Prozent zurück.

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