10.02.13

Volkswagen

Jetzt geht es aufwärts mit dem VW Up

Eine Überraschung ist es nicht, dass VW aus dem Kleinwagen Up mehrere Varianten ableiten will. Beim neuen Cross Up verwundert trotzdem, mit wie wenig Aufwand das geschehen kann.

Von Stefan Anker
Foto: Volkswagen

Besonderes Kennzeichen des neuen VW Cross Up, der im Spätsommer in den Handel kommt,...

11 Bilder

Man nehme: ein fertig konstruiertes Auto, etwas längere Federn, dazu einen Satz Plastikteile und einen Namen, der den Menschen irgendwie etwas sagt. Fertig ist das neue Lifestyle-Auto.

VW verfährt jetzt mit seinem kleinsten Modell, dem Up, genauso wie zuvor schon mit Polo, Golf und Touran: Anfang März hat beim Genfer Salon der Cross Up Premiere, ein Mini-VW im Beinahe-Offroad-Look.

13.925 Euro kostet das Auto, im Vergleich zum gewöhnlichen Viertürer mit 75-PS-Motor (das ist die Standardkonfiguration des Cross Up) sind das 2870 Euro mehr. Für dieses Geld bekommt man im Wesentlichen Ausstattungsdetails und nur ganz wenig Technik.

Zwei Zentimeter mehr Bodenfreiheit

Die baulichen Veränderungen beschränken sich auf die Höherlegung des Fahrwerks, kombiniert mit 16 Zoll großen Leichtmetallrädern und Reifen des Formats 185/50. Da der Standard-Up auf 14-Zoll-Stahlrädern mit 165/70er-Reifen rollt, trägt auch die größere Rad/Reifen-Kombination ihren Teil dazu bei, dass der Cross Up zwei Zentimeter mehr Bodenfreiheit bietet.

So geht es also ganz leicht aufwärts mit dem Up, der Rest aber ist Zierrat, wenn auch auf den ersten Blick nicht der schlechteste. Schwarze Beplankungen an Radhäusern und Schwellern, dazu Türschutzleisten, eine silberfarbene Dachreling (ist sonst nicht im Angebot), silbern lackierte Außenspielgel.

Am deutlichsten ist dieser Up wohl als Cross Up zu erkennen, wenn er einem entgegenkommt: Der silberfarbene Aufsatz am Stoßfänger ist sonst nämlich nicht zu haben.

Wer will, bekommt viel Rot im Innenraum

Auch innen hat VW mehr Farbe spendiert, die Sitze kann man wahlweise in Anthrazit oder Rot haben, die Instrumententafel gibt es ebenfalls in Rot, Schwarz oder Silber, außerdem bietet der Cross Up Chromumrandungen von Tacho und Lüftungsdüsen.

Die Serienausstattung ist gut, lässt aber auch noch Spielraum für weitere Investitionen. So gibt es zwar Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Nebelscheinwerfer, Bordcomputer, Nebelscheinwerfer, elektrisch verstellbare Außenspiegel sowie einen Kofferraum mit variablem Ladeboden und geteilt umklappbarer Rücksitzbank, doch Klimaanlage, Radio und das sehr empfehlenswerte portable Navigationssystem kosten weiterhin Aufpreis.

Und natürlich gibt es auch keinen Allradantrieb. Den gab es noch nie in den Cross-Modellen von VW.

"Welt"-Reporter Stefan Anker twittert regelmäßig spontane Autonews und Beobachtungen aus Auto- und Testalltag. Er freut sich, wenn Sie hier klicken und ihm folgen. Oder Sie schauen auf seiner Facebook-Seite vorbei.

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