Neue Kompaktklasse
Kindergärtnerin stopft 19 Kinder in Renault Clio
Drei Kinder auf dem Beifahrersitz, zehn auf der Rückbank, sechs im Kofferraum. Die Polizei stoppte in Pretoria (Südafrika) eine Frau, die mit ihren Kleinen mal schnell zur Hamburger-Bude wollte.
Der silberfarbene Renault Clio kam dem Mann auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums Jacaranda in Pretoria verdächtig vor. Kinder über Kinder, eingepfercht in einem Kleinwagen des französischen Herstellers, aber quietschvergnügt, als wollte die Rasselbande ins Guinness Buch der Rekorde.
Was wie eine skurrile Raumwunder-Werbeaktion von Renault anmutet, muss für alle Eltern ein Schock sein. Im Wagen saßen 19 Kinder. Abfahrbereit. Am Steuer des Clio: ihre Kindergärtnerin Melanie M.
Erste Fahrt mit 12 Kindern
Der Mann auf den Parkplatz verständigte die Polizei, die die kunterbunte Ausflugsgesellschaft wenig später stellte. Während die Beamten fassungslos waren, verstand Melanie M. die ganze Aufregung nicht.
Schließlich hatte sie bereits eine Fuhre sicher vom Einkaufszentrum zurück in den Kindergarten befördert. An Bord da nur 12 Kinder.
"Es war unser erster und letzter Ausflug", soll M. gegenüber der "Beeld"-Zeitung gesagt haben. Als Ausflugsziel hatte die Kindergärtnerin übrigens die nächstgelegene Hamburger-Bude ausgegeben.
Abenteuerlich, wie M. dafür 19 Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren in ihren Wagen gepfercht hatte. Sechs Kinder kauerten im Kofferraum, drei auf dem Beifahrersitz . Die übrigen zehn Kinder saßen auf der Rückbank. Kein Kind angeschnallt.
130 Euro Bußgeld
Ein Fotojournalist hielt die Szene im Bild fest. Er berichtete, dass die Kinder anfangs recht aufgeregt gewesen sein und sich wohl gefühlt haben sollen. Erst nach und nach hätten sie es mit der Angst zu tun bekommen und begonnen zu weinen.
Die Polizei verhängte gegen Melanie M. ein Bußgeld von umgerechnet 130 Euro.
















