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04.03.09

Konzeptauto

So spaßig soll der Dacia der Zukunft aussehen

Mit dem Duster präsentiert Dacia auf dem Genfer Auto-Salon seine erste Crossover-Studie. Das Konzeptauto hat mit dem braven und unauffälligen Image von Dacias Sandero oder Logan nichts mehr gemein. Sportlich, robust und extrem flexibel will das rumänische Van-Coupé einen neuen Markt erobern.

DPA

Bereits bei der Messe in Genf im Frühjahr 2009 war Dacias Konzeptauto Duster ein Hingucker. Nun steht fest: Der Duster soll im Frühjahr 2010 auf den Markt kommen.

9 Bilder

Er wirkt kraftvoll und fortschrittlich. Dacias Duster ist überaschend anders, weit entfernt von den biederen und praktischen Familienkutschen, der rumänische Autbauer unter dem Dach von Renault in den letzten Jahren mit dem Sandero ode der Logan erfolgreich auf den Markt gebracht hat. Die eigenständige Studie vereint auf relativ kühne Weise ein sportliches Coupés mit einem geräumigen MPV (Multi Purpose Vehicle).

Der Duster ist ein 4,25 Meter langer Viertürer, der die sportlichen Züge eines Coupés und die Geräumigkeit eines MPV (Multi Purpose Vehicle) in sich vereint. Eine breite Frontschürze mit schmalen Lufteinlässen und dem typischen Dacia-Kühlergrill sowie sehr schmale, aber weit in die Seiten reichende Scheinwerfer prägen das Gesicht des Duster. Auffälligstes Merkmal sind die gegenläufig angeschlagenen Türen und die großen durchgehenden Fensterflächen. Ein Radstand von 2,80 Metern sorgt für Platz im Innenraum und kurze Überhänge der Karosserie. Die markanten Radhäuser und die 21-Zoll-Räder im Fünfspeichendesign betonen zusätzlich die Robustheit des Autos. Die auf den vorderen Türen platzierten Außenspiegel sowie die trapezförmigen Auspuffendrohre aus Aluminium setzen Akzente.

Das Crossover Concept Car ist das Ergebnis einer engen Partnerschaft zwischen Renault Design Central Europe in Bukarest, Rumänien und dem Renault Design Technocentre in Guyancourt, Frankreich. Bei der Karosseriegestaltung des Duster legten die Dacia Designer besonderen Wert auf den aerodynamischen Feinschliff (Cw 0.30). Die fließenden Linien sorgen für möglichst geringen Luftwiderstand. Ebenso optimieren die auf dem Dach fixierten Blinker in Flossenform den Luftstrom. Die günstige Aerodynamik schlägt sich in einem niedrigen Kraftstoffbedarf nieder.

Als Motorisierung verfügt der Duster über den 1.5 dCi-Common-Rail-Diesel mit 77 kW/105 PS und Partikelfilter. Der Vierzylinder soll laut Werksangaben 5,3 Liter Diesel auf 100 Kilometer verbrauchen, was einem Ausstoß von 139 Gramm CO2 je Kilometer entspricht.

Den Innenraum des Duster prägt das komplett verglaste Dach. Die versetzt platzierten Sitze von Fahrer und Beifahrer sind aus einem äußerst dünnen Material gefertigt, das trotzdem guten Seitenhalt gewährleisten soll. Die gesamte Kabine kann an die individuellen Bedürfnisse der Insassen angepasst werden. So lässt sich in wenigen Sekunden die viersitzige Konfiguration in ein maßgeschneidertes Ambiente für Sport und Freizeit verwandeln. Per Druck auf den Knopf an der Hecköffnung gleitet der Passagiersitz auf unsichtbaren Schienen unter den Fahrersitz. Dadurch ergibt sich ein Ladevolumen zwei Kubikmetern. Die frei gewordene Fläche kann z.B. ein Mountainbike aufnehmen. Es lässt sich mittels einer Vertiefung unter der hinteren Sitzbank und eines schwenkbaren Haltearms, der in der Armaturentafel verstaut wird, fixieren.

Im Duster bestimmen fließende Linien die Armaturentafel. Das Lenkrad nimmt in seinem unteren Teil den Fahrerairbag auf. Dadurch bleibt im Mittelteil des Volants Platz für den zentralen Bildschirm mit der Instrumentenanzeige. Vor dem Lenkrad steht Fahrer und Passagieren ein geräumiges Staufach zur Verfügung.

Auf der Beifahrerseite verjüngt sich die Armaturentafel und bietet so großzügige Beinfreiheit. Darüber hinaus gibt es ein 20 Liter fassendes Handschuhfach sowie zwei Ablagefächer in den Türen mit jeweils acht Liter zusätzlichem Stauraum. Zum Preis des Duster hat sich Renault bislang nicht geäußert.

Quelle: mid/mv
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