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Winterprodukte

Innovative Gadgets für die Zeit im Schnee

Mit dieser Kleidung und technischem Spielzeug kommen Sie locker durch den langen Winter: Wir haben wärmende Hightech-Unterwäsche, Winterstiefel mit Glasscherben in der Gummisohle, Actionkameras für den Skihelm und witzige Skihandschuhe entdeckt. Reine Spielerei oder doch ganz schön nützlich?

Auch wenn man Eis und Schnee in der Stadt kaum noch ertragen mag, der Winter zeigt sich in den Mittelgebirgen und Alpen aus Urlaubersicht von der besten Seite. Bis weit nach Ostern werden vereinzelte Skigebiete geöffnet haben, gepflegte Pisten und viel Hüttengaudi versprechen.

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Neben der offensichtlichen Winterausrüstung, also Skianzug, Skistiefel, Ski und Stöcke (das Gleiche analog natürlich auch für Boarder und Langläufer) gibt es aber noch eine Vielzahl von Hightech-Bekleidung, innovativer Funktionswäsche oder technischem Spielzeug, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Wir nennen sie "Winter-Gadgets", und nur Sie allein entscheiden, ob das eine oder andere eine echte Bereicherung ist oder nur teurer, überflüssiger Schnickschnack.

Wer sich morgens in die Skistiefel quält, weiß, wie wichtig warme und gut sitzende Skisocken sind, damit nicht jede gecarvte Kurve zur Pein wird, schließlich sind feuchte Füße anfällig für Blasenbildung und Auskühlung. Funktionssocken speziell für den alpinen Skilauf gibt es viele, doch selten überzeugen die (mitunter recht teuren) Spezial-Kniestrümpfe wirklich. Die "X-Socks Ski Metal Xitanit" sitzen perfekt an Fuß, Schienbein und Wade und das den ganzen Tag (haben wir getestet). Das Unternehmen X-Technology Swiss spricht von "High Tech für die Füße" und hat dem auch optisch recht technisch wirkenden Socken ein Belüftungssystem (mit "AirFlow-" und "AirCondtitioning Channel") gegönnt, das überschüssige Feuchtigkeit abtransportiert und damit die schmerzvolle Blasenbildung unterbindet. Gibt es auch als in Gold-Optik speziell für Frauen (um 50 Euro; www.x-socks.com).

Da wir gerade bei Damenbekleidung sind: Wer auf der Piste unbedingt seiner Weiblichkeit eine besondere Note verleihen will und beim Skifahren einen Rock tragen will (!), für den haben wir eine warme Empfehlung: Der nur 180 Gramm leichte "Caldo Rock" von Skinfit (89 Euro; www.skinfit.at, www.primaloft.com) ist superbequem und wärmt dank "Primaloft-Füllung (über der Skihose) mollig warm. Der schwarze Rock lässt sich ganz leicht durch den durchgehenden Reißverschluss an- und wieder ausziehen und lässt genügend Freiraum bei sportlichen Aktivitäten im Schnee.

Die Schneetage auch in deutschen Großstädten haben es gezeigt: Schnee ist rutschig! Hanwag hat für seine Winterstiefel eine bereits preisgekrönte "IceGrip"-Sohle erfunden und rüstet 17 seiner Modelle damit aus. Das Besondere an der Sohle: In den wichtigen Auftrittbereichen enthält die Gummimischung mikroskopisch kleine Glaspartikel (das Modell Hanwag Ivalo GTX kostet um 170 Euro, www.hanwag.de).

Zwei Produkte von Craft sind uns positiv aufgefallen: das ist zum einen der etwas lustig aussehende (und irgendwie an Kamelhufe erinnernde) Handschuh mit dem langen Namen "Thermal Split Finger Glove", der aber aufgrund seiner besonderen Aufteilung Wärmeleistung mit Bewegungskomfort gekonnt vereint. Die Hybridlösung im Handschuhbereich, eine Mischung aus Finger- und Fausthandschuh (um 55 Euro; www.craft-sports.de). Und dann gibt es noch was Leichtes, Dünnes für den Kopf, das garantiert noch unter den Skihelm passt: der "Zero Windstopper Skull Hat" (um 25 Euro), der den Schweiß nach außen, aber den Wind nicht nach innen lässt. Auch für Langläufer gut geeignet (und ab Frühjahr auch für Rad- und Motorradfahrer).

Er ist leicht, aber kein Leichgewicht: Der "Evoc Protector Backpack Freeride Pro (Snow)" sieht erst mal aus wie ein ganz gewöhnlicher Rucksack. Dabei ist er nicht nur leicht (1,1 Kilogramm), sondern gleichzeitig noch ein vollwertiger Rückenprotektor. Oder umgekehrt: Ein Rückenschutz, den man auch solo unter der Jacke tragen kann und an den man dann noch einen Rucksack per Reißverschluss anbringen kann. Das Tragesystem ist ausgefeilt, Brust- und Hüftgurt individuell einstellbar. Der 20-Liter-Rucksack mit vielen Taschen und Fächern kostet um 130 Euro (www.evocsports.com).

Technikfreaks und Videofans werden bei den Actionkameras von "GoPro" (www.gopro.com) feuchte Augen bekommen, für den Skiurlaub empfiehlt sich die "Helmet Hero Wide"- Kamera. Sie kann man per Schnellverschluss-System ganz einfach an belüfteten und unbelüfteten Helmen, Skiern oder Snowboards befestigen. Die Kamera hat mit 170 Grad ein Super-Weitwinkelobjektiv und eine Auflösung von fünf Megapixeln (ab 119 Euro bei www.xsportfilms.com). Neu sind jetzt die HD-Kameras mit 960-Bildzeilen-Vollbild und 4:3-Auflösung (ab 309 Euro ohne Zubehör).

Für einen ganz anderen Durchblick sorgt die LCD-Skibrille "Uvision variotronic" von Uvex/Rodenstock (www.uvex-sports.de, um 400 Euro). Die Brille für Skifahrer und Boarder verfügt über eine Scheibentechnologie, die auf Flüssigkristallen basiert und somit durchaus mit einem LCD-Monitor vergleichbar ist: In Bruchteilen von Sekunden schaltet die batteriebetriebene Skibrille von hell nach dunkel, ganz im Gegensatz zu Brillen, die mit chemischen Systemen arbeiten. Diese benötigen zur Aktivierung und Deaktivierung teilweise nämlich mehrere Minuten.

Nur mal angenommen, Sie betrachten den Wintersport vor allem von der sportlichen Seite. Sie interessieren sich womöglich für Ihren Kalorienverbrauch und Ihre Herzfrequenz beim Sport auf den Brettern, die Ihnen die Welt bedeuten – dann ist eine Uhr wie die von Garmin ein herrliches Spielzeug. Die "Forerunner 405CX" (um 380 Euro, www.garmin.de) ist ein Trainings- und Fitnesscomputer, der nicht nur Geschwindigkeiten und Distanzen, sondern auch den Puls aufzeichnet und über die Herzfrequenzvariabilität recht genau die während des Sports verbrauchte Kalorienzahl errechnet. Der Clou ist die GPS-Fähigkeit, sie ermöglicht außerdem die Aufzeichnung der Streckendaten. Das heißt, dass der zurückgelegte Streckenverlauf am heimischen Mac oder PC ausgelesen und in diversen Auswertungs-Programmen, Online-Portalen sowie Google Earth betrachtet werden kann. Mit den Garmin-eigenen Auswertungs- und Planungstools können außerdem Höhenprofil, Verlauf der Herzfrequenz und vieles mehr grafisch angezeigt werden.

Zum Thema Thermobecher ist alles gesagt? Ja, wirklich alles? Warmhaltebecher sollten vor allem ihrem Namen Ehre machen und den Kaffee, Tee, Kakao über mehrere Stunden schön warm halten. Darüber hinaus sollten sie möglichst leicht, handlich und bedienerfreundlich sein, denn wer will schon in der Kälte mit Handschuhen großartig rumfingern. Das Modell "Commuter Mug" von Primus (kommt aus Schweden, www.primus.se) ist schick, gut isoliert und dank eines integrierten "Quick-Stop"-Verschlusses auch ungemein praktisch (doppelwandige Kunststoffbecher für 9,95 Euro, "Cold & Hot"-Thermobecher aus rostfreiem Edelstahl für 16,95).

Wie für einen Trip ins Weltall geschaffen scheinen nun diese folgenden Produkte: Die Skiunterwäsche "Radiactor High Impact" von X-Bionic besteht aus dem innovativen Garnmaterial Xitanit, das die Wärmestrahlung des Körpers reflektiert und die Wärme so aktiv zurückhält. Gleichzeitig unterstützt das Hightech-Material die kühlende Wirkung der Wäsche. Mit anderen Worten: Der knall eng aber durchaus angenehm sitzende "Radiactor" (lange Hosen und langarmige Oberteile jeweils um 120 Euro, www.x-bionic.de) kühlt den Wintersportler, wenn er schwitzt, und wärmt ihn, wenn er friert. Wer sich in diese superelastische Hightech-Unterwäsche gezwängt hat, fühlt sich fast so unbesiegbar wie Lindsay Vonn.

"Umlaufbahn" und "Galaxis" sind die spacigen Namen atmungsaktiver Softshell-Jacken (drei Lagen, sehr elastisch und passgenau) von Elkline (um 190 Euro, www.elkline.de). Am Ärmel der silberfarbenen Jacken gibt es ein Daumenloch, eine kleine Allzwecktasche fehlt auch nicht. Etwas mehr her macht vielleicht die mit Retro-Elementen versehene "Heloise Jacket" von Toni Sailer mit Fuchsfellkragen und Swarovski-Logo. Dieser luxuriöse Hingucker (um 1000 Euro, www.tonisailersports.com, www.primaloft.com) hat auch funktionell einiges zu bieten. Die Jacke hat verschweißte Nähte, diverse Reißverschlusstaschen, ist wasserabweisend und atmungsaktiv. Selbst in nassem Zustand soll sie dank Primaloft-Füllung immer noch gut wärmen.

Und wo soll das ganze Equipment hinein? Zum Beispiel in die 100-Liter-Tasche "Spacestation 100" von Osprey (um 220 Euro, www.ospreypacks.com) wiegt nicht die Welt, ist aber sehr aufnahmefähig, lauffreudig und dabei noch ein Hingucker. Der Trolley bringt nur schlappe 4,4 Kilos auf die Waage. Kompressionsgurte minimieren Ladungen im Volumen, während sechs seitliche Trageschlaufen einen schnellen Zugriff bei der Gepäckabfertigung garantieren. Von der praktikablen Seite aus betrachtet haben die Spacestations ein Hauptfach mit Balgtaschen, eine von den anderen getrennte Tasche für nasses Equipment und zwei Taschen für schnellen Zugriff an der Außenseite.

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