16.11.12

Kristen Stewart

Der schlimme Klamottenfluch des Vampirmädchens

Kristen Stewart liegen die Designer zu Füßen, sie kann aus den schönsten Kleidern wählen. Aber der Star greift konsequent daneben. Die Misere konnte sie auch am Freitagabend in Berlin nicht stoppen.

Von Cordula Schmitz
Foto: dapd

Mode mit Kopfschmerzen: Kristen Stewart ist gerade auf Premieren-Tour für ihren Film „Breaking Dawn - Teil 2“.

15 Bilder

Kristen Stewart hat eine Topfigur, ist jung und sehr hübsch. Leider verfügt sie bei Premieren ihrer neusten Filme häufig über die Aura eines Topflappens. Unter Hollywood-Stars ist das eigentlich kein Problem. Für Chic und Charme sind dort eine ganze Heerschar von Stylisten verantwortlich. Kristen Stewart ist angeblich nicht die beliebteste Kundin. Das würde einiges erklären.

Seitdem sie mit ihrem aktuellen Film "Breaking Dawn - Teil 2" über die Premierenfeiern tingelt, wird jeder Auftritt zu einem echten Hingucker. Der erste Akt des aktuellen Klamotten-Dramas war ihr Auftritt bei der Film-Premiere in Los Angeles. Sie erschien in einer hautfarbenen Gardine (nude kann man dazu wirklich nicht sagen), die konsequent an den falschen Stellen Haut verdeckte und an den richtigen zu viel sehen ließ. Kurz darauf folgte in London ein schwarzes "Spitzen-Lack-Jumpsuite-Dings" vom gleichen Designer ( Zuhair Murad). In Madrid musste es dann kurz und gelb sein. Vorher erschlug sie noch ein schlichtes Kleid mit einer protzigen Kette.

Erwähnenswert auch ihr Auftritt bei der Feier zum vorherigen Film "Schneewittchen und der Jäger" bei dem sie eine wirklich schöne Marchesa-Robe durch ausgelatschte, alte, angeschmuddelte Turnschuhe ruinierte.

Nun ist Kristen Stewart für ihren legeren Kleiderstil durchaus bekannt und auch berüchtigt.

Kein Bock auf Glamour

Man muss sich das vermutlich so vorstellen: Eine genervte Stewart steht morgens auf, zieht eine Klamotte aus dem Berg neben ihrem Bett, kämmt sich die Haare und stapft los. Der verantwortliche Stylist bekommt sie vielleicht gerade noch dazu überredet, in ein Kleid zu steigen und etwas Make-up aufzutragen. An einem guten Tag lässt sie vielleicht sogar ihre Turnschuhe links liegen und zieht hohe Schuhe an. Ansonsten wird viel gemixt und wenig gematched.

Es klingelt einem geradezu in den Ohren: 'Aber ich will wegen meiner Arbeit wahrgenommen werden, nicht wegen meiner Klamotte'. Jaja, Kristen. Aber ein Koch kommt auch nicht im Bikini in die Küche.

Dabei wäre die Lösung so einfach. Das Zauberwort heißt Konsequenz. Wer "keinen Bock" auf Glamour hat, sollte dazu stehen. Ihre Teenager-Fans würden es ihr sicher nicht übel nehmen, wenn sie leger gekleidet zur Premiere erscheint.

Aber, niemand will blöd aussehen, wenn 1000 Kameras auf einen gerichtet sind. Und wenn der Freund, den man angeblich gerade zurückerobert hat, in einem total scharfen Anzug neben einem steht. Vielleicht ist so das unausgegorene Hin-und-Her mit Robert Pattinson zu erklären. Einmal Vamp und wieder zurück.

Wie man smart, nicht zu überdreht und wirklich cool aussehen kann: Die Schauspieler-Schwestern Elle und Dakota Fanning machen es immer wieder vor. Vieleicht sollte Kristen mal nach der Telefonnummer ihres Stylisten fragen. Emma Watson wäre auch eine gute Adresse. C'mon Kristen.

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