25.02.13

85. Academy Awards

Daniel Day-Lewis holt dritten Oscar als bester Darsteller

Das hat noch keiner vor ihm geschafft. Daniel Day-Lewis siegte beim Oscar als Präsident Lincoln im Film von Steven Spielberg.

Foto: REUTERS
Daniel Day Lewis poses with presenter Meryl Streep after winning the Oscar for Best Actor for his role in "Lincoln" at the 85th Academy Awards in Hollywood
Oscar-Preisträger Daniel Day-Lewis mit Schauspielkollegin Meryl Streep

Der Schauspieler Daniel Day-Lewis hat für seine Leistung in "Lincoln" den Oscar als bester Hauptdarsteller gewonnen. Der 55-Jährige bekam die Trophäe in der Nacht zu Montag bei der 85. Oscar-Verleihung in Hollywood.

Es ist sein dritter Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Das schaffte noch keiner vor ihm.

Der irisch-britische Schauspieler war gerührt, fand aber Zeit für Scherze: Eigentlich sei Meryl Streep (63) für die Rolle des Abraham Lincoln vorgesehen gewesen, er habe stattdessen Margaret Thatcher spielen wollen. Zum Glück haben es sich die beiden noch einmal anders überlegt!

Daniel Day-Lewis hat vor allem ein Markenzeichen: Bis zur Erschöpfung bereitet sich der Schauspieler auf seine Rollen vor. Er lässt kaum eine Möglichkeit aus, um so glaubhaft wie möglich seine Figuren zu verkörpern. In Steven Spielbergs "Lincoln" überzeugt er als Präsident, der mit allen Mitteln die Sklaverei abschaffen will.

Für seine Rolle des verkrüppelten irischen Künstlers und Schriftstellers Christy Brown in dem Film "Mein linker Fuß" (1989) soll Day-Lewis selbst monatelang nur mit einem Fuß geschrieben, getippt und gemalt haben. Für diese Leistung erhielt er einen Oscar. Es folgte der zweite für seine Rolle als krankhaft raffgieriger Ausbeuter in dem düsteren Öldrama "There Will Be Blood" (2007).

Der 1957 in London geborene Day-Lewis war schon als Schüler von der Schauspielerei "als perfekter, einziger der Flucht offenstehenden Welt" fasziniert. Er spielte in Schulaufführungen mit und erhielt als Zwölfjähriger seine erste Filmrolle in John Schlesingers "Sunday, Bloody Sunday". Begeisterte Kritiken erntete er für seine Rolle in dem Schwulenfilm "Mein wunderbarer Waschsalon" (1985). Darauf folgten "Zimmer mit Aussicht" und "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins".

Endgültig als internationaler Star etablierte sich Day-Lewis mit der Hauptrolle in "Der letzte Mohikaner" (1992). Zuvor hatte er Überlebenstechniken trainiert und mit historischer Ausrüstung die Jagd und den Bau von Kanus trainiert.

Daniel Day-Lewis ist seit 1996 mit der Filmemacherin Rebecca Miller verheiratet, der Tochter des amerikanischen Autors Arthur Miller. Das Paar hat zwei Söhne. Aus seiner Beziehung zu der Schauspielerin Isabelle Adjani hat er bereits einen Sohn.

Quelle: dpa/sei
© Berliner Morgenpost 2014 - Alle Rechte vorbehalten
P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie Fan von der Berliner Morgenpost.
Die Favoriten unseres Homepage-Teams

Alle Gewinner der 85. Oscar-Verleihung
Top-Thema
title
Die besten Berlin-Videos

Das sind die Youtube-Favoriten der Redaktion.

Video Nachrichten mehr
Belästigungsvideo "Ich betreibe Kampfsport und habe trotzdem…
Vorsicht Kamera! Hochzeit aus der Sicht einer Whiskey-Flasche
Nach Pokalsieg Pep Guardiola denkt nur noch an Borussia Dortmund
Israel Radikaler Rabbiner überlebt Attentat
Top Bildershows mehr
Willkommen in Berlin

Hurra, ich bin da! Das sind Berlins süße Babys

Jeden Tag

Kopfnoten für Politiker, Manager und Prominente

Fotogalerie

Das sind die Berliner Bilder des Tages

Kleine Horror-Show

Halloween, das Fest des Gruselns

In eigener Sache
Weitere Morgenpost Angebote