25.02.13

Goldene Himbeeren

"Twilight" ist der große Abräumer beim Anti-Oscar

Mit gleich sieben Trophäen wurde der letzte Teil der "Twilight"-Saga ausgezeichnet - auch als schlechtester Film und schlimmste Abzocke.

Foto: dpa

Wenig erfreut waren die Schauspieler Taylor Lautner und Kristen Stewart über ihre zweifelhafte Ehrung
Wenig erfreut waren die Schauspieler Taylor Lautner und Kristen Stewart über ihre zweifelhafte Ehrung

"Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht Teil 2" erhielt sieben Goldene Himbeeren.

Der letzte Teil der "Twilight"-Saga war bei der Verleihung des Negativpreises der große Abräumer und wurde unter anderem zum schlechtesten Film gekürt. Kristen Stewart wurde für ihre Darstellung in dem Streifen zur schlechtesten Hauptdarstellerin ernannt, während Kollege Taylor Lautner den Preis als schlechtester Nebendarsteller erhielt.

Auch die Preise für die schlechteste Regie (Bill Condon), das schlechteste Ensemble sowie das schlechteste Leinwandpaar (Taylor Lautner und Mackenzie Foy) gingen an "Breaking Dawn". In der Kategorie schlechtestes Remake, schlimmste Abzocke oder Fortsetzung machte der Kinohit ebenfalls das Rennen.

Schlechteste Nebendarstellerin war Rihanna in "Battleship"

Als schlechtester Hauptdarsteller wurde wieder einmal Adam Sandler ("Der Chaos-Dad") ausgezeichnet. Erst im letzten Jahr hatte er in dieser Kategorie für seine Darstellung in der Komödie "Jack & Jill" gewonnen. Der Streifen, dessen Drehbuch Sandler mitgeschrieben hat, wurde damals in jeder einzelnen Kategorie mit der Goldenen Himbeere gedacht.

Die schlechteste weibliche Nebendarstellung gab in diesem Jahr laut Jury Sängerin Rihanna ab. Die Barbadierin stand für "Battleship" erstmals vor der Kamera, konnte damit die Kritiker allerdings nicht überzeugen.

Die Goldene Himbeere wird jährlich für die schlechtesten Leistungen in der Filmbranche verliehen. Der Anti-Oscar wird traditionell - mit Ausnahme von 2012 - am Tag vor den Acadamy Awards verliehen.

Sandra Bullock zeigte 2010 als "schlechteste Schauspielerin" Humor

Dass die Stars sich den Preis persönlich abholen, kommt sehr selten vor. "Catwoman" Halle Berry hatte sich 2005 lachend zur schlechtesten Schauspielerin küren lassen. Sandra Bullock trat 2010 unter lautem Applaus auf die Bühne, um Spott für ihre Rolle in der Komödie "Verrückt nach Steve" einzustecken.

Die "Razzies" (kurz für Raspberry, auf Deutsch Himbeere) wurden 1980 von dem Cineasten John Wilson als Gegenstück zur glanzvollen Oscar-Verleihung ins Leben gerufen. Dem Verband gehören Filmkritiker und Kinofans an. Der Wert der mit Goldspray verzierten Himbeer-Trophäe wird mit 4,79 Dollar (etwa 3,66 Euro) angegeben.

Quelle: BM
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