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10.02.12

Eröffnung am Potsdamer Platz

Berlinale-Prominenz bibbert auf dem roten Teppich

Mit internationaler und nationaler Prominenz haben die Filmfestspiele im Berlinale-Palast begonnen – bei minus acht mussten die Gäste der Eröffnungsgala auf dem roten Teppich allerdings zu langen Unterhosen und Heizkissen greifen.

© dapd/DAPD
Eroeffnung der 62. Berlinale
Schauspielerin Diane Kruger spielt im französischen Revolutionsdrama "Leb wohl, meine Königin" die exzentrische Monarchin Marie Antoinette

Das Zittern gehört zur Tradition. Auch in diesem Jahr bibberte die Prominenz auf dem roten Teppich vor dem Berlinale-Palast am Marlene-Dietrich-Platz. Bei eisigen minus acht Grad mussten sich die rund 1600 Gäste am Donnerstag bei der Eröffnung der 62. Filmfestspiele deshalb einiges einfallen lassen. Karoline Herfurth etwa trug unter ihrer mit Pailletten bestickten Robe Wärmeunterwäsche – und Jürgen Vogel gestand: "Ich habe lange Unterhosen an." Praktisch: Katrin Sass zog kurzentschlossen eine Winterbluse unter ihr Sommerkleid, während Marie Bäumer Glück hatte: "Jemand zeigte Erbarmen mit mir, schenkte mir sein Handheizkissen."

So mancher Star, der zu der von Anke Engelke moderierten und von Berlinale-Direktor Dieter Kosslick eröffneten Gala kam, zitterte jedoch aus anderen Gründen. "Richtig nervös" war Hollywood-Star Diane Kruger. Sie präsentierte am Abend das Historiendrama "Leb wohl, meine Königin", den Auftaktfilm des Wettbewerbs.

"Es ist für mich besonders aufregend, einen Film hier vorzustellen", sagte zudem Nina Hoss, die am Sonnabend mit "Barbara" in den Wettbewerb startet. Als "Shootingstar" des Festivals ausgezeichnet, ist Anna Maria Mühe auf die Begegnung mit John Hurt gespannt. Der US-Star wird ihr den Preis überreichen, deshalb bewahrt sie lieber einen klaren Kopf. "Ich werde diskret feiern – mit nur einem Glas Champagner." Ausschweifender waren die Berlinale-Pläne von Produzentin Regina Ziegler, die Termine dicht an dicht hat. Doch sie hat vorgesorgt: "Jeden Tag in den Whirlpool und ein Orangensaft, frisch gepresst von meinem Mann."

Schauspielerin Natalia Wörner verbindet Berufliches mit Privatem – professionell ist die Berlinale für sie eine Art Jobbörse, privat ist sie neugierig auf Angelina Jolie. "Eine spannende Frau." Gänsehaut bekommt der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) nicht nur wegen der sechsfachen Mutter. "Ich freue mich auf Angelina. Aber noch mehr darüber, dass sie Brad Pitt mitnimmt."

Quelle: BM
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