04.02.2013, 12:58

Filmfestival Die Jagd auf die Berlinale-Tickets hat begonnen


Roter Teppich für Kinofans in Berlin: In den Potsdamer Platz Arkaden warteten Besucher mit Schlafsäcken auf die Schalter-Öffnung

Foto: Hannibal Hanschke / dpa

Roter Teppich für Kinofans in Berlin: In den Potsdamer Platz Arkaden warteten Besucher mit Schlafsäcken auf die Schalter-Öffnung Foto: Hannibal Hanschke / dpa

Seit Montagmorgen haben die Ticketschalter für die Berlinale geöffnet. Filmbegeisterte hatten die Nacht lang vor Ort darauf gewartet

Zum Auftakt des Berlinale-Vorverkaufs sind am Montag innerhalb von einer Stunde allein im Internet mehr als 10.000 Karten verkauft worden, wie eine Sprecherin mitteilte. "Wir sind sehr zufrieden", sagte sie. An den Ticketschaltern bildeten sich lange Schlangen. Mit Schlafsäcken und dem Festivalprogramm ausgerüstet, hatte viele Besucher schon lange auf die Öffnung gewartet. Insgesamt rechnet die Tourismusgesellschaft VisitBerlin bei dem zehntägigen Festival (7. bis 17.2.) mit fast 120 000 Besuchern.

Karten für die mehr als 400 Filme gibt es seit Wochenbeginn täglich von 10.00 bis 20.00 Uhr in den Arkaden am Potsdamer Platz, im Kino International und im Haus der Berliner Festspiele. Auch per Internet können weiter Tickets erstanden werden.

120.000 Besucher zur Berlinale-Zeit erwartet

Der Vorverkauf fängt jeweils drei Tage vor der Vorführung an, bei Wiederholungen der Wettbewerbsfilme vier Tage vorher. Am Tag der Vorstellung kann man sein Glück nur an der Tageskasse des Kinos versuchen. Die Karten kosten je nach Sektion zwischen 9 und 13 Euro. Tickets für das Kinder- und Jugendprogramm Generation sind für 4 Euro zu haben. Im vergangenen Jahr wurden fast 300.000 Karten verkauft.

Nach Angaben von VisitBerlin sind unter den knapp 120.000 erwarteten Besuchern rund 19.000 Fachleute und 4000 Journalisten. Mehr als 25.000 Film-Fans reisen aus Deutschland oder dem Ausland an. Die Berlinale-Besucher blieben mit vier bis zehn Tagen nicht nur länger als andere Touristen (2,3 Tage), sie seien auch ausgabefreudiger, hieß es. Ihr Tagesbudget betrage 240 bis 310 Euro, während es sonst im Schnitt 204 Euro seien.

(dpa/ap)
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