Wettbewerbsfilm "The Dust of Time"
Eine etwas ermüdende Liebesgeschichte
Freitag, 13. Februar 2009 18:32 - Von Matthias HeineIn "The Dust Of Time" - im Wettbewerb außer Konkurrenz - erzählt Regisseur Theo Angelopoulos die Geschichte eines amerikanischen Regisseurs griechischer Herkunft, der einen Film über das Leben seiner Eltern drehen will. Befremdlich wirkt, dass man häufig die Figuren für längere Zeit nur von hinten sieht.

Der 73 Jahre alte Theo Angelopoulos, dessen „I Skoni Tou Chronou“ („The Dust of Time“) im Berlinale-Wettbewerb außer Konkurrenz gezeigt wird, ist einer der letzten Vertreter des Anti-Eisenstein-Kinos. Damit kann man eine lose Gruppe vor allem osteuropäischer Filmemacher bezeichnen, die sich gegen die von Eisenstein perfektionierte und bis heute die Kinoästhetik bestimmende Montage auflehnten.
- Ulrich Tukur ist Favorit für den Deutschen Filmpreis
- "Eden à l'Ouest" - Schlechte Welt, aber Rettung naht
- Eine Liebe, die zweimal mit dem Tod endet
- Renée Zellweger und die gemeinen Po-Grabscher
- Eine Frau versucht die Angst wegzusingen
- Demi Moore altert und dreht einen langweiligen Film
- Eine Frau vom Land nimmt Rache
- Die kürzesten zweieinhalb Stunden der Berlinale
- Wie einfach doch das Zusammenleben sein kein
- Wie ein Irak-Veteran an der Heimatfront kämpft
- Renée Zellweger und die gemeinen Po-Grabscher
- Nicht nur Franzosen können streiten
- Eine Halbsatire - langweilig und moralinsauer
- Ziemlich unwahrscheinlich - und trotzdem gut
- Freundschaften und Katastrophen
- Wie man ein Massenmörder oder glücklich wird
- Sentimental wattierte Globalisierungsschnulze
- Das Berlinale-Duell der Deutschen
- Trash von einem dicken Putto, der am Himmel flog
- Ein Film, der zu viel auf einmal will
- Ein deutscher Wettbewerbsfilm und Starrummel
- Warum Ulrich Tukur den Nazi John Rabe spielte
- Auch mit 100 Jahren denkt Oliveira nicht ans Aufhören
- Die ersten Berlinale-Bären sind vergeben
- Michelle Pfeiffer beweist in "Cheri" Mut zur Falte
- "Shooting Stars" - Grundsteine für die Weltkarriere
- "Notorious" - Edel sei der Rapper, wortreich und gut
Den Regisseur A., der gerade dabei ist, die Lebensgeschichte seiner Eltern Eleni und Spyros in Roms Cinecitta-Studios zu verfilmen, spielt Willem Dafoe. Er hat eine deutsche Ex-Frau (Christiane Paul) und eine Tochter, die sich selbstmordsehnsüchtig in abbruchreifen Häusern rumtreibt. Nicht nur die Zeitebenen schieben sich immer ineinander, sondern auch die Orte können manchmal beides zugleich sein – Toronto und Berlin zum Beispiel. Allerdings fragt man sich bei all diesen Merkwürdigkeiten oft, wie viel Gestaltungswille eines visionären Regisseurs noch dahintersteckt und wie viel der nachlassenden Schöpferkraft eines alten Mannes geschuldet ist.
Wiederholungen: 13. Februar, 15 Uhr im Friedrichstadtpalast und 17 Uhr in der Urania
Erschienen am 12.02.2009

















Versicherungen
Gesundheitstests
Hotelsuche
Abo
Stadtplan
epaper
Archivsuche
Zeitung Heute
RSS
Newsticker
Video
TV-Programm
Events
Kino
Wetter
Gehaltsrechner
Börse
Branchenbuch
Kredit und Zinsen
Europa
Krankenkassen
Hilfe
Handelsregister
Leserbrief
Kontakt
Mobilportal
iPhone-/iPad-Apps
Heizölvergleich