Berlinale-Stars privat
Im Hotel mit Demi Moore und Ashton Kutcher
Demi Moore ist zur Berlinale in der Stadt, gemeinsam mit ihrem Mann Ashton Kutcher. Und jeder kann es sehen. Die beiden Filmstars führen ein Online-Tagebuch - bei Twitter, mit Fotos aus dem Hotelzimmer im Adlon und Videos.
Ashton Kutcher hat sich etwas Literatur mitgebracht: Hermann Hesses "Siddhartha". Kutcher fand's großartig: "A great read." Und dann beginnt der Kampf gegen das Jetlag, in aller Öffentlichkeit. Kutcher nutzt nämlich Twitter. Dort hat der Schauspieler, der mit seiner Partnerin Demi Moore zu Gast bei der Berlinale ist, seinen eigenen Micro-Blog - www.twitter.com/aplusk . Dort dokumentiert Kutcher seinen Berlinale-Aufenthalt.
Kutchers Kommunikationszentrale ist sein iPhone. Er filmt das Brandeburger Tor , während er in der Limousine vorbei fährt ("Das Wetter ist nicht so gut, wie es sein könnte") und fotografiert sich auf der Reise . So lässt sich auch miterleben, wie es ist, wenn Ashton Kutcher auf einem US-Flughafen gefilzt wird. Kutchers Twitter-Einträge sind kurz (maximal 140 Zeichen erlaubt der Dienst) und lustig. Wir erfahren, dass er überlegt, das 70er-Jahre-Herrenhalstuch wieder salonfähig zu machen. Dass er Berlin liebt. Und dass er weitere Videos während der Berlinale machen wird.
Weitere Information: Kutcher twittert, dass er und Demi Moore im selben Zimmer nächtigen, das einst Michael Jackson bewohnte und aus dessen Fenster Jackson im November 2002 seinen damals neun Monate alten Sohn Prince Michael II. hielt. Kutcher: "Wir planen, das nachzustellen - zu einem Zeitpunkt, der noch bekannt gegeben wird." "Ich geh jetzt mal los und besorg ein Baby", flachst der Moore-Ehemann.
Am Abend filmte dann Kutcher auf dem roten Teppich vor der Premiere von "Happy Tears". Das Ergebnis war wenig später auf http://qik.com/ashton zu sehen: verwackelte Bilder und zum Schluss eine Großaufnahme von Demi.
Demi Moore ist genauso online – bei Twitter führt sie den Namen Mrs. Kutcher - in Anlehnung an die US-amerikanische Comic-Serie. Sie fotografiert Kutcher beim Brandenburger-Tor-Filmen und macht einen Schnappschuss aus dem Hotelzimmer im Adlon – das hat natürlich Fenster zum Pariser Platz . Und sie schreibt: "Hubby and I are in Berlin for the film festival!" Hubby ist die Kose-Kurzform für "Husband", Ehemann – gemeint ist Kutcher.
Demi Moore bedankt sich bei ihren Fans für Restaurant-Tipps, denen sie nachging (Dienstagabend Bocca di Bacco, Mittwochabend Pan Asia) und verrät in ihrem Berlinale-Tagebuch auch, dass sie die Sonnenbrille, hinter der sie sich am Dienstag bei ihrer Landung in Tegel versteckte, neu gekauft hat und dass sie sie ganz lustig findet. "Auch wenn ich damit ein bisschen so aussehe wie eine Fliege."
Twitter ist so praktisch: Über den Internet-Dienst erkundigt sich Demi Moore, wie man denn iPhone-Videos ins Netz stellt. Da kommt also noch allerhand.
"Happy Tears" von Regisseur Mitchell Lichtenstein (Sohn des Pop-Art-Malers Roy Lichtenstein) läuft im Wettbewerb der Berlinale. In der US-Produktion spielt Moore eine Frau, die sich gemeinsam mit ihrer Schwester um den senil werdenden Vater kümmert - ein Drama um komplizierte Familienbeziehungen.
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