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Christian Lacroix

Fantastische "Agrippina" in der Staatsoper

Ein vorerst letztes Mal hat es eine Premiere in der Staatsoper gegeben: Vor dem Umzug in das Schiller-Theater entstand ein Fantasiereich auf der Bühne Unter den Linden. Das Publikum bejubelte "Agrippina" nicht nur wegen der Kostüme von Christian Lacroix.

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Händel-Oper Agrippina in Berlin
Foto: PA/ZB/dpa-Zentralbild
Für die "Agrippina"-Inszenierung an der Berliner Staatsoper Unter den Linden mit Anna Prohaska als Poppea und...

Kleider machen Leute: Modedesigner Christian Lacroix hat an der Staatsoper Händels „Agrippina“ eingekleidet. Es setzt Intrigen wie in der Chefetage eines Modehauses. Aber schnell verwandelt Regisseur Vincent Boussard den Laufsteg der Eitelkeiten in ein Fantasiereich voller Gefühlsirrungen. Die Premiere ziert ein betörendes Solistenensemble um Agrippina (Alexandrina Pendatchanska) und Poppea (Anna Prohaska). Dirigent René Jacobs verleiht Händels Musik pulsierende Lebendigkeit. Nach vier Stunden bejubelt das Publikum eine wundervolle Produktion.

Mit Händels "Agrippina" wird die bewährte "Cadenza"-Reihe der Barockopernproduktionen unter der Leitung von Rene Jacobs fortgesetzt. Dennoch lag ein wenig Abschiedsstimmung auf der Premiere - es ist die vorletzte Neuproduktion, bevor das Ensemble ins Ausweichquartier Schiller-Theater umzieht, während die Staatsoper Unter den Linden saniert wird.

Eine auführliche Kritik lesen Sie hier in Kürze.BM

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