Vor den MTV Awards
Foo Fighters geben Geheimkonzert in Berlin
Donnerstag, 5. November 2009 09:22 - Von Michael HufnagelFür Musiker sind Preisverleihungen oft eine lästige Pflicht. Viel lieber würden die Künstler zur selben Zeit im Studio sein oder auf der Bühne stehen. Die Foo Fighters haben in Berlin einen Weg gefunden, wie man das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden kann.

Bevor die vierköpfige US-Rockband Foo Fighters bei den diesjährigen MTV Europe Music Awards am Abend in der Berliner O2 World als Laudatoren in Erscheinung treten, haben sie am Mittwochabend im Postbahnhof ein kurzfristig anberaumtes Geheimkonzert gegeben. Wie schon bei einem ähnlichen Auftritt der Toten Hosen vor zwei Monaten musste man sich die Karten bei einer exklusiv ausgewählten Konzertkasse an der Oranienstraße besorgen.
Es wurde eine ungezwungene Veranstaltung. Gründer und Sänger Dave Grohl erklärt, die Band sei tatsächlich unvorbereitet in dieses Konzert gegangen. Es handele sich um den ersten Auftritt in diesem Jahr überhaupt, deshalb gäbe es kein vorbereitetes Programm, an das man sich zu halten gedenke. Auf der Bühne stehen neben den vier Kernmitgliedern Gitarrist Pat Smear und Cellistin Jesse Green. Zu sechst legt man mit „The Pretender“ so stürmisch los, wie man es von der Band gewohnt ist. Die Foo Fighters verstehen es ja seit jeher blendend, die Härte des Punk und Heavy Rock mit den Melodien des Pop zu verbinden. Auf dieser Grundlage sind Grohl und seinen Mannen in den fünfzehn Jahren des Bestehens der Gruppe immer wieder Songs gelungen, an die man sich erinnert.
Gegründet 1995, veröffentlichte die vierköpfige US-Rockband bis heute sechs Alben. Ihr neuestes "Echoes, Silence, Patience & Grace" erschien 2007.






















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