09.06.13

Preisgekrönte Musikerin

Wie sich Kristiina Poska in der Dirigenten-Szene behauptet

Kristiina Poska ist erst 34 Jahre alt und bereits Dirigentin der Komischen Oper. Früher beherrschten Machos die Szene. Mit denen kann sie wenig anfangen. Eine Schwäche hat sie jedoch für Frösche.

Von Philip Volkmann-Schluck
Foto: Martin U. K. Lengemann

Kristiina Poska wurde 1978 in der estnischen Kleinstadt Türi geboren. Ihre Mutter ist Schwimmtrainerin, Kontakte zur Musik hatte sie über die Schallplattensammlung ihres Großvaters. Im Alter von sechs Jahren fing sie an, Klavier zu spielen. Sie sang auch als Mezzosopran im Chor und sammelte erste Erfahrungen als Dirigentin
Kristiina Poska wurde 1978 in der estnischen Kleinstadt Türi geboren. Ihre Mutter ist Schwimmtrainerin, Kontakte zur Musik hatte sie über die Schallplattensammlung ihres Großvaters. Im Alter von sechs Jahren fing sie an, Klavier zu spielen. Sie sang auch als Mezzosopran im Chor und sammelte erste Erfahrungen als Dirigentin

Sie sitzt gerne am Steuer, das passt ja auch. Eine Dirigentin gibt immer die Richtung vor, denkt man. Doch bei Kristiina Poska ist das etwas anders. Sie fasziniert auch der Gedanke, loszulassen.

Wir treffen uns im Regen an der Siegessäule, an einem der Eingänge zum blätternassen Tiergarten. Der Wind treibt Touristen in Jack-Wolfskin-Ausrüstung über die Straße. Poska trägt einen gelben Frühlingsmantel und Riemchensandalen. Am Tag zuvor klang die 34-jährige Kapellmeisterin der Komischen Oper am Telefon noch etwas besorgt, dass der Tag zu warm werden könnte. Der kalte Regen kam überraschend, doch das macht ihr wenig aus. Sie legt den Regenschirm über die Schulter und fragt: "Wo gehen wir lang?"

In Estland, ihrer Heimat, wird es oft so kalt, dass die Ostsee zufriert und man mit dem Auto auf nah gelegene Inseln fahren darf. Poska ist gerne Auto gefahren auf diesen spiegelglatten Flächen. Beschleunigen, bis der Wagen nicht mehr richtig zu steuern ist, bis die Kräfte frei spielen. So gefährlich sei das nicht, wenn man aufpasse. Aber man brauche jemanden, der einen raushole, wenn die Karre festgefahren ist.

Die Macht der Dirigenten

Freies Spiel. Wie passt das zum Dirigieren? Kapellmeister sind personifizierte Kontrolle, sie lenken, befehlen, zeigen. Es gebe keinen anschaulicheren Ausdruck für Macht als die Tätigkeit des Dirigenten, schreibt Elias Canetti in "Masse und Macht." Demnach erleichtere es Menschen, auch Musiker, ihre Individualität abzulegen und einer Richtung zu folgen, die eine Person vorgibt.

Ich bin etwas vorsichtig, als ich dieser vermutlich mächtigen Frau eine Richtung vorschlage, nämlich, dass wir uns aufwärmen sollten im Café am Neuen See. Mir ist kalt, und Poska würde vermutlich Stunden laufen, ohne sich zu beklagen. Den Tiergarten kennt sie ja gut, sie geht oft hier spazieren. Ihre besten Ideen habe sie hier. Sie ist sogar aus Kreuzberg vom bequemen Bergmannkiez in die Nähe der S-Bahn Bellevue gezogen. Die Kneipen in Kreuzberg waren ihr nicht wichtig. Das Spazierengehen im Park schon. Was sie hier besonders anzieht, werde ich erst später verstehen.

Der Tiergarten als Arbeitsplatz. Was für eine uralte Szene. Ein Dirigent läuft vorbei an Denkmälern preußischer Helden. Die Musik läuft mit, nicht gespeichert auf einem Smartphone, sondern im Kopf. Der Dirigent läuft unter Bäumen, den Blick zum Horizont, die Schritte mal adagio, mal agile. Im Rhythmus der Streicher, im Rhythmus der Tuba.

Porsche fahren wie Karajan

Aber Stopp. Etwas stimmt nicht mit diesem historischen Bild. Kristiina Poska ist eine Frau. Die hat es bisher kaum gegeben in der Dirigierkunst, diesem gepflegten Patriarchat. Wäre der Tiergarten ein schwarz-weißes Foto, ihr gelber Mantel wäre der ersehnte Farbfleck darauf.

Herbert von Karajan. Dass ich sie ausgerechnet auf den ansprechen muss. Der Topseller der Deutschen Grammophon, der Porsche 959 gefahren ist, diese 450-PS-Maschine. Der Volksstar des perfekten Klangs. Das ist aber schon etwas zu lange her, wie ich bemerke. Kultmenschen, sagt Poska, seien, bei aller fachlichen Bewunderung, nicht ihre Sache. Aber Porsche fahren, das könne sie sich auch gut vorstellen. Sie zwinkert.

Mit alten Machos hat Poska so ihre Probleme. Über Männerposen lernen wir mehr am See vor dem Café. Dem Fotografen Martin Lengemann gefallen die Bootshäuschen, die ihn an das Bühnenbild der Aufführung der "Meistersinger" in der Komischen Oper erinnern. In der Inszenierung waren sie erst grau und wurden dann bunt. Hier am See wirken die Häuschen erst bunt und ermatten dann, als sich Poska in ihrem leuchtenden Mantel daneben stellt. Sie schließt die Augen und streckt die Arme wie ein Yogi beim Meditieren. Sie rufe die Sonne herbei für das Foto, sagt sie. Dann dreht sie sich um: "War das ein Frosch da hinter mir?"

Frösche in der Paarungszeit

Das mit den Fröschen sei eine Schwäche. In ihrem Heimatstädtchen Türi, mitten in Estland, gab es viele. Sie hüpften zur Paarungszeit über die Straßen, wenn Poska nachts in der Disko war, rief sie ihre Mutter an, damit sie mit dem Wagen komme und sie abhole. Poska traute sich nicht, durch all diese Fröschen zu laufen. Vergangenes Jahr war sie auf Hochzeitsreise in Montenegro. Natürlich ist das junge Paar mit dem Auto hingefahren, Poska fährt gerne und lange, auch mal tausend Kilometer ohne auch nur eine Minute Musik zu hören. Sie wanderte also mit ihrem Mann durch den hügeligen Urwald, bis sie diesen Schatten sah. Der Schatten hüpfte. Kröten. Große Kröten! Sie wärmten sich auf einer sonnigen Hängebrücke, die zum Restaurant führte, wo sie zu Abend essen wollten. Sie habe aber kaum etwas gegessen, fast nur getrunken, gegen die Aufregung. Auf dem Rückweg, durch die Dunkelheit, musste ihr Mann sie tragen, einen weiten Weg. Bergauf.

Es klingt so, als habe Poska das genossen. Sich abgeben. Sich helfen lassen. Sie redet gerne über Schwächen. Und das, obwohl sie dem Orchester keine Fehlbarkeiten zeigen darf. "Schwächen zu zeigen, das ist für mich eine Stärke", sagt sie. Das klingt nach einer redlichen Einstellung, aber wie passt das zu einem Beruf, der wie alles im Showbusiness keine Fehler duldet? Die 34-Jährige hat gerade den Deutschen Dirigentenpreis gewonnen. Als erste Frau überhaupt.

Wie Erfolgsmenschen es oft tun, kokettiert sie damit, dass sie bei einem Wettbewerb nicht an das Gewinnen denke, dass es ihr um die intensive Vorbereitung gehe. Oft ist das nicht ernst gemeint, aber sie erzählt eine Geschichte über einen Wettbewerb, in dem sie schon in der zweiten Runde rausgeflogen war. Sie sollte das Vorspiel zu "Tristan und Isolde" dirigieren, ein Stück so tief und undurchsichtig wie ein Drogenrausch. Die Jury wollte sie mit den Musikern arbeiten sehen. An Übergängen feilen, das Orchester auf Linie bringen. Poska schlug den Auftakt. Die Streicher setzten ein zu diesem Thema, das auf so schöne Weise großes Unheil ankündigt: Todessehnsucht.

Einen unglaublichen Kontakt habe sie zu diesem Orchester gespürt, also traf sie eine Entscheidung: Weiter zu spielen, die Kulmination so zum Klingen zu bringen, wie sie es sich immer gewünscht habe. Und zwar, ohne ein einziges Wort zu sprechen. Wettbewerb? Aufgaben? "Egal jetzt", habe sie gedacht. Und so dirigierte sie das Stück einfach durch, zwischendurch habe sie gedacht: "Gott existiert." Obwohl sie anschließend rausflog, sie hätte glücklicher nicht sein können.

Aufgewachsen mit Chorsingen

Kaffee, mit viel Zucker. Man braucht Energie, um den Gedanken dieser Frau zu folgen. Wir sitzen im Café am Neuen See und sprechen über ihre Heimat Estland. Dieses Land, in dem einerseits die Bürger mit dem Handy wählen können, andererseits Erzkonservative die Minderheiten diskriminieren. Kürzlich wurde in Tallinn wahr, was die Piratenpartei hier fordert. Für Busse und Bahnen braucht man keinen Fahrschein. In Deutschland wird das wohl nur Idee bleiben – was nicht heißt, dass viele dieses Geschenk nicht allzu gerne annehmen würden. Anders in Estland: Dort wurde die Idee umgesetzt, aber die Bevölkerung wehrt sich. Was umsonst ist, könne kaum gut sein, heißt es in Umfragen. Poska sagt: "Wir sind ein Land mit so vielen Problemen, wir brauchen keine populistischen Geschenke der Politik." Sie haben schon einen gewaltigen Leistungsethos, diese Esten.

Poska sah, wie 1989 eine Menschenkette durch das Land führte, sie sah die Sängerfeste, die als "singende Revolution" in die Geschichte eingingen. Natürlich hat sie viel im Chor über Musik gelernt und darüber, wie gemeinsames Musizieren funktioniert. Doch ihre Eltern sind keine Musiker, sondern Sportler. Die Mutter ist Schwimmtrainerin. Poska war als Kind ganz gut im Wasser, besonders auf der Ein-Kilometer-Strecke. Sportunterricht fand sie trotzdem furchtbar. Fasziniert habe sie ihr Großvater, der nicht nur Schallplatten von Opern hatte, sondern Lieblingsstellen selber gesungen hat. Mit sechs Jahren fing sie an, Klavier zu spielen. Nur für sich. "In meiner eigenen, kleinen Welt."

Ihr Großvater war katholisch, ihre Mutter ist russisch-orthodox. Poska dagegen ließ sich mit 19 Jahren protestantisch konfirmieren. Nur habe sie in der Kirche nicht so viel gefunden, eher Scheinheiligkeit in Predigten. "Wie wir leben, sind wir doch alle Atheisten." Viel mehr, so scheint es, wollte sie als erste Protestantin der Familie mit Mustern brechen, die andere vorgelebt haben.

Vielleicht ist das ihre Konstante: Versuchen, nichts einfach nachzumachen. Dazu passt, dass sie nun den "Sommernachtstraum" von Benjamin Britten vorbereitet, das nächste Projekt. Dieser Komponist habe zwar Händel, Verdi und andere große Komponisten stilistisch zitiert, sich aber nie Moden unterworfen. Ihm sei es nur darum gegangen, eine Sprache für seine Botschaft zu finden.

Hilflos im Sog

Man erkennt noch gut die Musikstudentin, die im Jahr 2003 in Berlin ankam. Sie lebte in einem Wohnheim, musste Deutsch lernen, aber hatte immer diese reiche Welt des Geistes und der Musik. Wie alle Menschen, die gerne an der Uni waren, schwärmt sie davon, was es alles noch zu entdecken gebe. Die Werke Richard Wagners etwa. Sie vermute, in diesem Leben wage sie sich an die Ouvertüren heran, im nächsten Leben dann an "Tristan und Isolde", in ihrem übernächsten Leben spiele sie erst den ganzen Ring. Sie glaube aber, dass sie schon jetzt nicht mehr in ihrem ersten Leben sei. Wieder Augenzwinkern.

Wir laufen wieder über den sandigen Boden des Tiergartens. und sprechen über die Körpersprache der Dirigenten, die ist ja rätselhaft für Laien. Wie funktioniert die eigentlich?

Sie hebt die Hand, ihre stahlblauen Augen fixieren mich, ihr Instrument, dann dreht sie das Handgelenk, ganz leicht. Wie eine freundliche Einladung. Dann ballt sie die Faust, sie gibt wieder einen Einsatz und pumpt das Tempo mit dem Arm. Kurze Bewegungen nah am Körper. Wenn man so vor ihr steht, ganz ohne Instrument, steht man hilflos in einem Sog. Man muss ihr folgen.

Wie lernt man das? Es bringe jedenfalls nichts, sich Filme von Wilhelm Furtwängler anzuschauen, sagt Poska. Die Technik, die jeder Student erlernt, sei nur Werkzeug. Voraussetzung, eine Botschaft zu formen. Ein Dirigent der über Tempo spreche, sagt man, habe verloren. Tempo sei etwas, was man ausstrahlen muss. "Eigentlich steht man nackt vor dem Orchester, man kann nichts verbergen." Man müsse Stimmung werden. Hass, Liebe, Trauer, Glück. Also sei auch egal, wie oft ein Stück bereits von anderen interpretiert wurde, jeder Kapellmeister muss es sich neu erarbeiten.

Meditieren gegen Schlafprobleme

Sie sitzt dann in ihrer Dachgeschosswohnung und liest die Partitur. Singt mit. Spielt Klavier. Macht Notizen mit roten, blauen, grünen Stiften. Es gibt ja Komponisten, Gustav Mahler etwa, der dem Dirigenten viele Anweisungen aufgeschrieben hat. Oder welche, die nur das Allernötigste in die Partitur vermerkten wie Mozart. Dirigenten können eine Nebenstimme einer mehrstündigen Oper auswendig aufschreiben. Das ist so, als könne ein Literaturfreund auf Kommando einen beliebigen Absatz aus einem dicken Roman zitieren. Jedes Detail trägt die Dirigentin wie ein Puzzle zusammen. Am Ende muss auf wundersame Weise alles zusammenpassen.

Es ist nicht lange her, da habe Poska sehr schlecht geschlafen. Das viele Nachdenken, der Druck der öffentlichen Aufführung. Sie habe aber gelernt, zu meditieren und Ruhe zu finden. Radio hören beim Aufräumen, das gibt es nicht in ihrem Haushalt. Bei all den Noten und Ideen, muss der Blick immer wieder scharf gestellt werden.

Wir haben uns inzwischen etwas verlaufen im Tiergarten. Immerhin regnet es nicht mehr. Aber dann sehe ich das, was für Poska hier am wichtigsten ist. Die Siegessäule. Da weiß man wieder, in welche Richtung man geht. Auch der Dirigentin hilft die Säule, das große Ganze zu sehen. Ausgerechnet dieses Relikt, das vielen Deutschen nicht behagt. Aber Poska ist Estin, sie sieht das ohne Ballast. Die Form, die blitzblanken Wörter "Sieg" und "Säule", das sei Inspiration. Hier laufen ihre Gedanken zusammen wie die verästelten Wege im Tierpark zum Großen Stern, wo die Säule steht. Ihr Ziel sei, dass jeder Musiker das Ergebnis ihrer Überlegungen verinnerliche. Und dann? Wenn alle Musiker das Ziel vor Augen haben wie Poska die Siegessäule bei ihren Spaziergängen?

Loslassen. Das Orchester spielen lassen.

Ermahnung von der Mutter

Wir verabschieden uns an der S-Bahn Bellevue. Es ist Samstagabend, natürlich wird sie gleich noch zu Hause arbeiten. Die Begegnung mit Poska hat Mut gemacht. Vor zehn Jahren kam sie als Studentin hier an. Heute ist sie Kapellmeisterin der Komischen Oper. Obwohl ihr oft gesagt wurde, dass es schwer sei, einen Job zu finden als Dirigent. "Ist schon ganz gut gelaufen bisher, gegen alle Regeln" sagt Poska. Natürlich sei ihr Mutter, die Schwimmtrainerin, sehr stolz. Aber die sage ihr gelegentlich: "Du machst zu wenig Sport."

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Zur Person
  • Anfänge

    Kristiina Poska wurde 1978 in der estnischen Kleinstadt Türi geboren. Ihre Mutter ist Schwimmtrainerin, Kontakte zur Musik hatte sie über die Schallplattensammlung ihres Großvaters. Im Alter von sechs Jahren fing sie an, Klavier zu spielen. Sie sang auch als Mezzosopran im Chor und sammelte erste Erfahrungen als Dirigentin.

  • Ausbildung

    Am Alter von 14 Jahren besuchte sie eine Musikklasse, zuvor war sie in einer Klasse mit dem Schwerpunkt Mathematik. Ab 1998 studierte sie Chordirigat an der Musikhochschule in Tallinn. Sie gründete einen eigenen Chor „Nimeta“ (Namenlos). Im Jahr 2003 zog sie nach Berlin und studierte an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ Orchesterdirigat.

  • Karriere

    Nach Konzerten mit dem Neuen Symphonieorchester Berlin und den Brandenburger Symphonikern wurde sie 2006 Chefdirigentin der „Cappella academica“ an der Humboldt-Universität. 2010 leitete sie eine „Boheme"-Produktion an der Neuköllner Oper. Es folgten internationale Engagements. 2010 debütierte sie an der Komischen Oper mit Verdis „La Traviata“. 2012 holte sie Intendant Barrie Kosky als Kapellmeisterin dort hin, im selben Jahr produzierte Poska „Die sieben Todsünden“ von Bertolt Brecht. Poska hat viele Preise gewonnen, darunter als erste Frau den Deutschen Dirigentenpreis 2013.

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