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10.02.12

Finale

Berlinerin Ivy Quainoo gewinnt "The Voice"

Sie fand keine Worte, aber schnell ihre Stimme wieder: Die Berlinerin Ivy Quainoo hat bei der Castingshow "The Voice" die Zuschauer überzeugt und gewonnen.

© dpa/DPA
"The Voice of Germany" - Finale

Die Berlinerin Ivy Quainoo hat die Castingshow "The Voice of Germany" gewonnen. Die 19-jährige Deutsch-Ghanaerin überzeugte die Zuschauer des Showfinales am Freitagabend mit drei sehr gut vorgetragenen Songs und lag am Ende deutlich vor ihren drei Final-Konkurrenten. Ihre Coaches, Alec und Sascha von der Band BossHoss, freuten sich unbändig mit ihrem Schützling über den Sieg.

Doch auch die anderen Coaches – Nena, Rea Garvey und Xavier Naidoo - hatten vor der Entscheidung Ivy Quainoo für ihre Darbietungen gelobt – ebenso wie die anderen Finalisten. Denn egal ob die Amerikanerin Kim Sanders (43), die in Mühltal bei Darmstadt wohnt, der Karlsruher Max Giesinger (23), Michael Schulte (21) aus Dollerup in Schleswig-Holstein oder eben Ivy Quainoo – alle vier konnten mit ihren jeweils drei Songs bei der Sat.1-Liveshow in Berlin-Adlershof voll überzeugen.

Doch Quainoo überzeugte anscheinend ein wenig mehr. Sie sang im Duett mit BossHoss den Song "I Say A Little Prayer", präsentierte ihr Finallied "Do You Like What You See" und trat mit Florence and the Machine und deren Song "Shake It Out" auf – besonders dieser Auftritt wurde von den Fans im Internet als "bombastisch" und im Rea-Garvey-Slang als "un-fucking-fassbar" bejubelt.

Zu Beginn der Finalshow hatte noch Michael Schulte vor Ivy Quainoo gelegen, entscheidend waren dafür die Downloadzahlen des jeweiligen Finalsongs. Am Ende wurden diese Downloadzahlen mal zwei genommen und mit den Telefonanrufen und SMS der "Voice"-Fans zusammengezählt: So erhielt Quainoo ein gutes Drittel der Wertungspunkte (33,66 Prozent); Sanders (24,58 Prozent) und Schulte (23,78 Prozent) kamen auf ein knappes Viertel, Giesinger auf ein Sechstel (17,99 Prozent).

Das zweistündige Finale war in punkto Qualität wie auch die anderen "Voice"-Shows wieder sehr gut. Anders als bei manch Konkurrenzformat fiel keiner der Kandidaten aus dem Rahmen – weder stimmlich noch durch Pöbeleien oder Zickereien. "The Voice of Germany" löste über die gesamte Laufzeit durchaus das Versprechen ein, eine etwas andere Castingshow zu sein. Am Ende geriet jede Show zu einer echten Musikparty mit guten Popdarbietungen.

Und weil auch die Quoten stimmten – meist schalteten zwischen vier und fünf Millionen Zuschauern ein, die Marktanteile lagen deutlich über Senderschnitt – wird es bei ProSieben und Sat.1 ganz sicher eine zweite "Voice"-Staffel geben. Im Herbst soll es wieder losgehen.

Quelle: dpa/sara
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