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18.11.11

"Sex and the City"-Star

Sarah Jessica Parker packt jetzt Lunchpakete

Stilikone und Schauspielerin Sarah Jessica Parker spricht über ihren neuen Film, Mutterglück und tägliche Familienrituale am Morgen.

picture alliance / empics/PA Wire

Schauspielerin Sarah Jessica Parker (Jg. 1965) hat gut lachen: Laut dem Magazin "Forbes" erhielt sie von 2010 bis 2011 Gagen in Höhe von 30 Mio. US-Dollar. Damit ist sie neben Angelina Jolie die bestbezahlte Schauspielerin Hollywoods.

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Die Familie und den Beruf unter einen Hut zu bekommen, ist nicht immer leicht. Dass dies häufig ein hohes Maß an Organisation und Planung erfordert, weiß die Schauspielerin ( "Sex and The City" ) und dreifache Mutter Sarah Jessica Parker nur zu gut. Im Interview sprach die 46-Jährige über den Spagat zwischen Familienleben und Filmpremieren, den Alltag mit ihrem Ehemann Matthew Broderick (49) und ihre Rolle als die Finanzanalystin Kate Reddy in ihrem neuen Kinofilm "Der ganz normale Wahnsinn - Working Mum" .

Frage : Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie das Drehbuch zum Film lasen?

Sarah Jessica Parker : Ich fand, dass es sehr genau zeigt, was es bedeutet, heutzutage Eltern zu sein. Natürlich insbesondere Mutter zu sein. Aber es wird auch die Geschichte eines Vaters erzählt. Er spielt in dem Film und zweifellos in Kates Leben eine wichtige Rolle. Ich hatte mich sehr gefreut, als man mich bat, ein Teil von etwas zu sein, das meiner Meinung nach ein sehr aktuelles Thema ist, nicht nur in den USA, sondern auf der ganzen Welt.

Frage : Erstellen Sie wie Kate im Film Listen in Ihrem Kopf, wenn Sie abends im Bett liegen?

Parker : Ja, schon. Aber ich bin nicht annähernd eine so disziplinierte und leidenschaftliche Listenschreiberin wie Kate. Was ich an diesem Film so mag, ist der Humor, mit dem über diese Dinge berichtet wird. Kate ist so sehr davon überzeugt, dass ihr die Listen helfen. Sie sind für sie wie die exakten Kopien ihres Lebens. Am Ende wird sie feststellen, dass es mehr auf ihre Menschlichkeit und innere Einstellung ankommt als auf Papier und Stift.

Frage : Ihr Sohn James ist gerade neun Jahre alt geworden. Ihre Zwillingstöchter sind mittlerweile zwei Jahre alt. Wie sieht Ihr Familienalltag zu fünft aus?

Parker : Grunde wie bei jeder anderen Familie auch. Wir stehen früh auf, machen die Kinder fertig für die Schule und Vorschule, streiten mit ihnen über die Mützen, die sie nicht aufsetzen wollen, und packen Lunchpakete. Wir überlegen dann, wer wen zu welcher Schule bringt, und versuchen, alles pünktlich zu schaffen. Danach wird viel telefoniert und eingekauft. Abends essen wir zusammen und dann ist auch schon Schlafenszeit. Dann kommen erst die Mädchen und danach James dran.

Frage : Bleibt da noch Zeit für Ihren Ehemann?

Parker : Manchmal hat man Zeit und manchmal nicht. Manchmal spielt Matthew in einem Stück oder dreht einen Film und ist lange arbeiten. Aber auch das ist wie in anderen Haushalten auch. Unsere Kinder nehmen uns verdientermaßen gerade viel in Anspruch. Doch gelegentlich schlafen sie ein und dann haben Matthew und ich Zeit, uns zu unterhalten oder einfach nichts zu tun.

Frage : Fühlen Sie sich als Schauspielerin, Ehefrau und Mutter manchmal überfordert?

Parker : Es gibt solche Momente, definitiv. Aber ich denke, ich habe es in vielerlei Hinsicht leichter als viele andere Frauen, die weniger Unterstützung haben. Ich habe dieses Jahr zwei Filme gedreht. Die Dreharbeiten für "Der ganz normale Wahnsinn" haben sieben, die anderen haben zwei Wochen gedauert. Ansonsten war ich nicht arbeiten. Die meisten Frauen gehen jeden einzelnen Tag zur Arbeit. Sie verpassen Dinge wie Klavierabende, wackelnde Zähne, die herausfallen, oder die ersten Schritte. Mein Beruf erlaubt es mir, das alles mitzubekommen.

Frage : Was würden Sie tun, wenn Sie einen Tag frei hätten?

Parker : Wenn ich keine Kinder hätte, würde ich wahrscheinlich jeden einzelnen Tag meines Lebens ins Theater oder Ballett gehen. Ich würde häufiger Freunde besuchen oder essen gehen. Aber dafür ist reichlich Zeit. Die Kinder sind gerade verrückt nach uns und brauchen uns zuhause. Aber es werden noch Zeiten kommen, in denen wir ihnen peinlich sind oder ihnen auf die Nerven gehen. Wir haben also noch alle Zeit der Welt, die Dinge zu tun, die wir in unserer Freizeit gerne machen.

Quelle: dapd/mop
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