Neues Album
"Wir sind Helden" auf Platz eins der Charts
Das ging fix: Nach drei Jahren Pause hat die Berliner Band "Wir sind Helden" ein neues Album vorgelegt - und das schaffte es auf Anhieb an die Charts-Spitze.
Wir sind Helden bestehen aus (v. l.) Pola Roy, Judith Holofernes, Mark Tavassol und Jean-Michel Tourette. Eine Aufnahme in Festtagskleidung zur Verleihung des Deutschen Schallplattenpreises Echo in Berlin 2004.
Nach drei Jahren Baby- und Kreativpause hat sich die Band Wir sind Helden auf Platz eins der Charts zurückgemeldet. Das neue Album der Helden mit dem Titel "Bring mich nach Hause" schaffte es auf Anhieb an die Spitze der Hitparade, wie das Marktforschungsunternehmen Media Control mitteilte. Frontfrau Judith Holofernes und ihre drei Bandkollegen haben es mit ihrem vierten Studioalbum damit zum vierten Mal in die Top 2 der Charts geschafft: Im Jahr 2003 landeten sie mit dem Debüt "Die Reklamation" auf Rang zwei, 2005 mit "Von hier an blind" auf Platz eins und zwei Jahre später mit "Soundso" wieder auf dem zweiten Rang.
Das neue Album von "Wir sind Helden" klint anders als die Vorgänger. Die erste Auskopplung "Alles" ist laut, unbekümmert und direkt; in den elf anderen Stücke klingt es eher selten so. Bislang hatten Sängerin Judith Holofernes und ihre drei männlichen Mitmusiker flotte Popmusik mit deutschen Texten gemacht - das vierte Album ist deutlich verhaltener, introvertierter und anders instrumentiert: mehr akustische Instrumente, zu hören sind auch Akkordeon, Oud, Banjo oder Glockenspiel.
Das Newcomer-Duo Hurts aus Großbritannien schaffte es mit dem Album "Happiness" aus dem Stand auf den zweiten Rang der Charts, Unheilig rutschte mit "Große Freiheit" von eins auf drei. Gleich vier weitere Neueinsteiger schafften es in die Top Ten: Die US-Metalband Disturbed liegt mit "Asylum" auf Platz vier, direkt dahinter landeten die kalifornische Popsängerin Katy Perry mit "Teenage Dream" und die deutsch-irische Formation Reamonn mit dem Best-of-Album "Eleven".
Den Sprung von null auf acht schaffte der Ludwigsburger Sänger Philip Poisel mit seiner Platte "Bis nach Toulouse". In der Single-Hitparade kamen die Neueinsteiger nicht ganz so weit nach oben, aber immerhin liegen vier Charts-Neulinge auf den Plätzen 10 bis 13: Laserkraft 3D führt das Quartett mit dem Song "Nein, Mann!" an, dahinter folgen Linkin Park mit "The Catalyst", "Elektrisches Gefühl" von Juli und Ne-Yo mit dem Lied "Beautiful Monster". An der Spitze steht weiterhin der Song "We No Speak Americano" von Yolanda Be Cool & Dcup.
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