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01.05.10

Nachrichtensendung

N-tv schaltet live auf Erektion

Ungeplanter Nacktauftritt bei n-tv: In der interaktiven Politsendung "Busch@n-tv" sollte das Internet im Zeitalter der Globalisierung vorgestellt werden. Dabei wählte sich ein Redakteur live in das Portal eines Video-Chats ein – und landete in einem Wohnzimmer, das so gar nicht zu der Sendung passte.

© Screenshot / Bild.de
Chatroulette N-TV

Einen höchst peinlichen Einblick in das Leben eines Fremden haben die Zuschauer der interaktiven Politsendung "Busch@n-tv" erhalten. Statt einer tiefgründigen Debatte über die Aschewolke nach dem Ausbruch des isländischen Vulkans und die Folgen für die globalisierte Welt mit Moderatorin Leo Busch, sah das Publikum plötzlich einen nackten Mann, der auch noch onanierte.

Auf den Bildschirm gelangt war der Mann durch Redakteur Moritz Wedel, der live im Studio die Rolle des Internets für die Globalisierung vorstellen wollte. Dazu wählte er sich in "Chatroulette" ein, ein Internetdienst, bei dem die Mitglieder über Webcam zufällig miteinander verbunden werden. "In diesem globalisierten Dorf kann man ... in wenigen Sekunden in die Wohnzimmer ganz vieler Leute schauen. Ob sie nun in Asien oder in Amerika wohnen", sagt Wedel noch während die Verbindung zu seinem nächsten Chatpartner hergestellt wird.

Als das Publikum kurz darauf schon verhalten lacht, erkennt auch Wedel die Panne, sieht die Bilder der Genitalien in voller Größe und versucht noch, schnell die Situation mit einem flotten Spruch zu retten: "Und sieht dort alles Mögliche – und Unmögliche. Wie die Menschen halt so sind – im globalen Dorf."

Wedel klickte die obzönen Penisbilder zwar sofort weg, doch inzwischen kursiert der Sendungsausschnitt im Internet und amüsiert Tausende von Usern amüsiert. Moderatorin Leo Busch reagiert gelassen auf den Nacktauftritt: "Wir haben uns schon fast gedacht, dass das passiert. Wir wollten trotzdem nicht auf die Live-Ausstrahlung verzichten und haben auf den schnellen Finger von Moritz Wedel gesetzt."

Quelle: kami
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