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Finanzprobleme

Produzenten stoppen neuen James-Bond-Film

Die letzten beiden 007-Filme mit Daniel Craig waren die erfolgreichsten der Serie überhaupt. Doch das nächste James-Bond-Abenteuer wird erstmal auf sich warten lassen. Wegen der Finanzprobleme des überschuldeten Studios Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) ist die Produktion der 23. Bond-Folge auf Eis gelegt worden.

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James Bond
Foto: dpa
Mit ihm fing es an. Bond Nr. 1: Für viele seiner Fans bleibt Sean Connery der einzig wahre Bond. Insgesamt sieben Mal stand er als Geheimagent vor der Kamera, darunter im ersten offiziellen Bond-Streifen "Dr. No" (1962). (Foto aus "Sag niemals nie", 1983).

Das nächste James-Bond-Abenteuer lässt weiter auf sich warten: Wegen der Finanzprobleme des überschuldeten MGM-Studios sei die Produktion der 23. Bond-Folge auf Eis gelegt worden, teilten die Produzenten nach Angaben des US-Branchenblattes „Variety“ am Montag mit. „Wir wissen nicht, wann die Produktion weitergeht und haben keinen Termin für den Kinostart von 'Bond 23'“, hieß es in einer Mitteilung der langjährigen Bond-Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli.

Im vergangenen Juni hatte das Duo drei Drehbuchautoren für das nächste 007-Abenteuer bekanntgegeben. Sie nannten Peter Morgan, der zuletzt das Skript für „Frost/Nixon“ lieferte, sowie Neal Purvis und Robert Wade, die sich bereits die Bond-Filme „Ein Quantum Trost“ und „Casino Royale“ ausdachten.

Im Januar verlautete aus Hollywood, dass der britische Regisseur Sam Mendes („Zeiten des Aufruhrs“) um den Regie-Posten verhandeln würde. Eine offizielle Bestätigung durch das Studio MGM gab es allerdings nicht. Den letzten Bond-Streifen „Ein Quantum Trost“ - mit Daniel Craig als Geheimagent 007 – brachte Marc Forster 2008 auf die Leinwand. Die beiden Bond-Filme mit Craig spielten jeweils knapp 600 Millionen Dollar ein. Es sind die erfolgfreichsten der Reihe überhaupt.

Das Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) steht wegen seiner drückenden Schuldenlast zum Verkauf. Es gehört einer Gruppe von Finanzinvestoren und Medienunternehmen, darunter der japanische Elektronikkonzern Sony und der Kabelanbieter Comcast. Sie hatten das Filmstudio 2005 für fünf Milliarden Dollar übernommen. Bisherige Gebote lagen unter den Erwartungen der Gläubiger.

dpa/fp



Erschienen am 20.04.2010

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