Finanzprobleme
Produzenten stoppen neuen James-Bond-Film
Dienstag, 24. August 2010 17:20Die letzten beiden 007-Filme mit Daniel Craig waren die erfolgreichsten der Serie überhaupt. Doch das nächste James-Bond-Abenteuer wird erstmal auf sich warten lassen. Wegen der Finanzprobleme des überschuldeten Studios Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) ist die Produktion der 23. Bond-Folge auf Eis gelegt worden.
Im vergangenen Juni hatte das Duo drei Drehbuchautoren für das nächste 007-Abenteuer bekanntgegeben. Sie nannten Peter Morgan, der zuletzt das Skript für „Frost/Nixon“ lieferte, sowie Neal Purvis und Robert Wade, die sich bereits die Bond-Filme „Ein Quantum Trost“ und „Casino Royale“ ausdachten.
Im Januar verlautete aus Hollywood, dass der britische Regisseur Sam Mendes („Zeiten des Aufruhrs“) um den Regie-Posten verhandeln würde. Eine offizielle Bestätigung durch das Studio MGM gab es allerdings nicht. Den letzten Bond-Streifen „Ein Quantum Trost“ - mit Daniel Craig als Geheimagent 007 – brachte Marc Forster 2008 auf die Leinwand. Die beiden Bond-Filme mit Craig spielten jeweils knapp 600 Millionen Dollar ein. Es sind die erfolgfreichsten der Reihe überhaupt.
Das Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) steht wegen seiner drückenden Schuldenlast zum Verkauf. Es gehört einer Gruppe von Finanzinvestoren und Medienunternehmen, darunter der japanische Elektronikkonzern Sony und der Kabelanbieter Comcast. Sie hatten das Filmstudio 2005 für fünf Milliarden Dollar übernommen. Bisherige Gebote lagen unter den Erwartungen der Gläubiger.
dpa/fp
Erschienen am 20.04.2010















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