Spektakuläres Video
Beyoncé befreit Lady Gaga aus dem Lesben-Knast
Dienstag, 29. März 2011 10:20 - Von Silke WichertBereits am ersten Tag nach Erscheinen wollten über eine Million Menschen dieses Video sehen: In ihrem neuen Clip "Telephone" lässt sich Lady Gaga von ihrer Kollegin Beyoncé aus einem Gefängnis befreien, wo ihr andere Insassen an die Wäsche wollen. Motto: noch schärfer, noch vulgärer.
Seit Wochen war über das neue Video „Telephone“ von Lady Gaga spekuliert worden, dann tauchten Mitte Februar die ersten vielversprechenden Bilder auf: Lady Gaga mit einem Telefonhörer als Augenklappe, Lady Gaga spärlich bekleidet in „Stars and Stripes“. Die neue Nummer war also offensichtlich die alte Nummer: genauso exzentrisch, ebenso freizügig.
Oder auch nicht: Am Donnerstag, als das Video zum ersten Mal ausgestrahlt werden sollte, entschieden MTV und andere Fernsehsender: noch schärfer, viel zu vulgär. Online wurde der Clip dafür bereits am ersten Tag 1,5 Millionen Mal geklickt.
Sicherlich nicht zuletzt, weil noch eine andere Pop-Lady mit von der Partie ist: Beyoncé Knowles. Gaga war bereits vergangenen November in Beyoncés Clip „Video Phone“ aufgetreten, in „Telephone“ werden die beiden nun erneut zu „Partnern in Crime“.
In dem Neuneinhalb-Minuten-Video wandert Lady Gaga ins Gefängnis und muss dort, erwartungsgemäß, erst einmal sämtliche Wert- wie Anziehsachen ablegen: lediglich Klebestreifen bedecken ihre Brüste, der Schritt ist gepixelt. Beim Hofgang knutscht sie mit einer Mitinsassin, tanzt im Lederbikini mit Nieten über die Flure und liegt schließlich nur noch mit Polizei-Absperrband eingewickelt in ihrer Zelle.
Anschließend starten die beiden in ein Tarantino-inspiriertes Roadmovie und vergiften ein halbes Diner, inklusive Hund. Gezählt wird beim Bodycount mal wieder auf Deutsch: Eins, zwei, drei.
Beyoncé Knowles scheint ganz offensichtlich Gefallen am neuen Gagaismus gefunden zu haben. Klug ist die Verbindung in jedem Fall: Die 23-jährige Stefani Germanotta alias Lady Gaga ist neben Knowles, 28, derzeit die erfolgreichste Popdiva, zusammen erreichen sie maximale Aufmerksamkeit. Und ein bisschen etwas vom „bösen“ Image ihrer Kollegin kann die sonst eher als etwas prüde bekannte Knowles durchaus gebrauchen.
Anfragen von Britney Spears dürften alsbald folgen.
Erschienen am 16.03.2010







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