Gerichtsurteil
Film "Der entsorgte Vater" muss verändert werden
Freitag, 19. März 2010 10:27Es geht um zwei Sekunden Film. Die Dokumentation "Der entsorgte Vater" darf nur in einer eingeschränkten Version gezeigt werden. Das entschied das Düsseldorfer Oberlandesgericht. Regisseur Douglas Wolfsperger hatte in dem Film ein acht Jahre altes Foto seiner Tochter eingeblendet.
Der Film „Der entsorgte Vater“ darf nur in einer eingeschränkten Version gezeigt werden. Das hat das Düsseldorfer Oberlandesgericht am Dienstag entschieden. Film-Regisseur Douglas Wolfsperger hatte in dem Streifen für zwei Sekunden ein acht Jahre altes Foto seiner Tochter eingeblendet. Dagegen war die Mutter im Namen des damals drei Jahre alten Kindes gerichtlich vorgegangen.
Der Dokumentarfilm schildert das Schicksal von fünf Vätern, denen der Umgang mit ihren Kindern verwehrt wird – einer von ihnen ist Wolfsperger selbst. Wolfsperger hatte argumentiert, das Foto, auf dem er selbst mit dem Kind zu sehen ist, verdeutliche seine emotionale Nähe zu seiner Tochter.
Das Thema sei von öffentlichem Interesse und das Bild zweifellos eine starke Illustration des Anliegens, hatte Berneke dem Filmemacher zugestanden. Der Anwalt des Regisseurs hatte argumentiert, nach acht Jahren werde das Mädchen selbst von seinen Mitschülern nicht wiedererkannt.
Da es auch einen anderen Namen als der Vater trage, sei das Kind nur für den engsten Familienkreis identifizierbar. Der Anwalt der Mutter entgegnete, nach einer Veröffentlichung des Fotos in einer Zeitung habe eine Bekannte in der Dreijährigen die Tochter wiedererkannt.dpa/fpErschienen am 09.02.2010







Stellenmarkt
Wohnungen
Branchenbuch
Kleinanzeigen
Veranstaltungen
Kinoprogramm










Versicherungen
Gesundheitstests
Hotelsuche
Abo
Stadtplan
epaper
Archivsuche
Zeitung Heute
RSS
Newsticker
Video
TV-Programm
Wetter
Gehaltsrechner
Börse
Kredit und Zinsen
Europa
Krankenkassen
Hilfe
Handelsregister
Leserbrief
Kontakt
Mobilportal
iPhone-/iPad-Apps
Heizölvergleich