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01.10.09

Auszeichnung

Philip Roth erhält WELT-Literaturpreis 2009

Auch Bitternis und Schmerz kann er komödiantische Aspekte abgewinnen: Der amerikanische Schriftsteller Philip Roth erhält den diesjährigen WELT-Literaturpreis. In einer Fülle eindrucksvoller Erzählwerke thematisiert und gestaltet er seit fünf Jahrzehnten die Tragödie der menschlichen Existenz.

Foto: AP
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Für sein literarisches Gesamtwerk erhält der amerikanische Schriftsteller Philip Roth den WELT-Literaturpreis des Jahres 2009.

In der Begründung der Jury heißt es: "Philip Roth zählt zu den Großen der zeitgenössischen Weltliteratur. In einer Fülle eindrucksvoller Erzählwerke thematisiert und gestaltet er seit fünf Jahrzehnten die Tragödie der menschlichen Existenz. Dabei gelingt es ihm, Bitternis und Schmerz immer auch komödiantische Aspekte abzugewinnen. Seine Werke sind von nicht nachlassender Intensität und sprachlicher Virtuosität. Einem dichterischen Naturereignis gleich, erschafft er mit jeder neuen Arbeit seine Visionen der großen Themen der Literatur in perfekter künstlerischer Form. Dafür erhält Philip Roth den WELT-Literaturpreis 2009."

Philip Roth wurde am 19. März 1933 in Newark im Staat New York geboren, wo er auch heute noch lebt. Zu seinen bekanntesten Romanen, von denen viele auch erfolgreich verfilmt wurden, gehören "Portnoys Beschwerden", "Der menschliche Makel" und "Amerikanisches Idyll".

Nach Hans Keilson (2008), Daniel Kehlmann (2007), Rüdiger Safranski (2006), Yasmina Reza (2005), Amos Oz (2004), Jeffrey Eugenides (2003), Leon de Winter (2002), Pat Barker (2001), Imre Kertész (2000) und Bernhard Schlink (1999) ist Philip Roth der elfte WELT-Literaturpreisträger.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis erinnert an Willy Haas, der 1925 "Die literarische Welt" gründete. Ausgezeichnet werden ein einzelnes Buch oder ein Gesamtwerk. Zur Jury gehören der britische Verleger Lord George Weidenfeld, der Schriftsteller und Juraprofessor Bernhard Schlink, die Herausgeberin der "Literarischen Welt", Dr. Rachel Salamander, sowie Dr. Tilman Krause, Literaturredakteur der WELT.

Quelle: fp
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