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24.08.09

US-Kinokasse

Tarantino startet mit "Inglourious Basterds" famos

Ein Auftakt nach Maß: Der Nazijäger-Film "Inglourious Basterds" von Quentin Tarantino hat am Wochenende klar die Konkurrenz an den US- Kinokassen besiegt. Nach vorläufigen Studioschätzungen spielte der Film mit Brad Pitt, Christoph Waltz und Daniel Brühl 37,6 Millionen Dollar ein.

© ddp/DDP
Themendienst Kino: Inglourious Basterds
Christoph Waltz als Oberst Hans Landa in Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds". Der Film schaffte es am ersten Wochenende auf Platz 1 der US-Kinocharts

Der Nazijäger-Film "Inglourious Basterds" von Quentin Tarantino hat am Wochenende klar die Konkurrenz an den US- Kinokassen besiegt. Nach vorläufigen Studioschätzungen spielte der Film mit Brad Pitt, Christoph Waltz und Daniel Brühl 37,6 Millionen Dollar ein. Weltweit verdiente der Streifen an seinem Premierenwochenende über 65 Millionen Dollar, berichtete das Filmblatt "Variety" am Sonntag. Die Produktionskosten in Höhe von 70 Millionen Dollar machen die "Basterds" damit im Eiltempo wett.

Es ist ein Start-Rekord für Tarantino in den USA, der dort mit "Kill Bill 2" seine bisher höchsten Wochenendeinnahmen (rund 25 Millionen Dollar) verbuchte. Der Streifen brachte es 2004 in den USA und Kanada auf Gesamteinnahmen in Höhe von 66 Millionen Dollar. Tarantinos bisheriger "Bestseller" ist "Pulp Fiction" (1994) mit über 107 Millionen Dollar.

Gegen Brad Pitt als Anführer einer amerikanisch-jüdischen Soldatengruppe, die Jagd auf Nazis macht, hatten die Außerirdischen des Fantasy-Thrillers "District 9" keine Chance. Der Vorwochen-Sieger in den US-Kinocharts rutschte mit Einnahmen von 18,9 Millionen Dollar auf den zweiten Platz ab. Das Science-Fiction-Spektakel von Regisseur Neill Blomkamp und Produzent Peter Jackson ("Herr der Ringe") brachte seit seinem Debüt aber schon mehr als 73 Millionen Dollar in die Kassen.

Der Actionfilm "G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra" fiel mit Einnahmen von 12,5 Millionen Dollar auf den dritten Platz. Die Verfilmung des Bestsellers "Die Frau des Zeitreisenden" durch den deutschen Regisseur Robert Schwentke musste sich mit zehn Millionen Dollar auf Platz vier begnügen.

Nach zwei Wochen in den US-Kinos verdiente die unkonventionelle Liebesgeschichte mit den Hollywood-Stars Eric Bana und Rachel McAdams in den Hauptrollen nunmehr rund 37 Millionen Dollar. Die Koch-Komödie "Julie & Julia" mit Meryl Streep in der Rolle der passionierten Köchin Julia Childs landete mit neun Millionen Dollar auf Rang fünf.

Quelle: dpa
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