Horror
Die Diktatur des Hausmeisters ist mörderisch
In Jaume Balaguerós Psycho-Thriller "Sleep Tight" ist der Hauswart ebenso machtgierig, wie er das Glück seiner Mitmenschen nicht ausstehen kann. Ein perverses Spiel kann beginnen.
Nicht der Gärtner ist diesmal der Täter, sondern der Hauswart. Das ist von Anfang an klar in Jaume Balaguerós Psychothriller "Sleep Tight", den der erfolgreiche Horrorregisseur konsequent aus der Sicht des Bösewichts erzählt.
César (Luis Tosar) arbeitet als Portier in einem Mietshaus in Barcelona, kümmert sich um die Post und Reparaturen und hat Schlüssel zu jeder Wohnung. Es mag eine niedere Tätigkeit sein, doch sie ist mit einer Macht verbunden, die gefährlich werden kann, wenn sie in wenig vertrauenswürdigen Händen liegt.
Immer perfidere Mittel
Vertrauen bringt im Haus diesem César fast jeder entgegen, vor allem die gutgelaunte Clara (Marta Etura), die ihn jeden Morgen mit einem Lächeln begrüßt. Doch das Glück anderer Leute kann César nicht ertragen, er ergötzt sich am Leid anderer.
An Clara scheint er sich zunächst die Zähne auszubeißen und er greift zu immer perfideren Mitteln, ihr das Leben zur Hölle zu machen. Und der Film macht uns als Zuschauer zu seinen Komplizen, die mit Lust sein perverses Spiel beobachten. Bis zum zynischen Schluss.













