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04.06.12

Comic-Rekord

1,3 Millionen Euro für ein Tim-und-Struppi-Heft

Ein anonymer Sammler hat eine Umschlagseite, die Hergé 1932 für ein "Tim-und-Struppi-Abenteuer" zeichnete, für 1.338.509 Euro ersteigert. Innerhalb von vier Jahren verdoppelte sich beinahe der Preis.

Foto: DPA
1,3 Millionen für Tim-und-Struppi-Heft
So wild war der Westen: Das Orginal-Cover des 1932 gezeichneten Titelbildes von "Tintin en Amerique" (Tim in Amerika) von Hergé

Ein begüterter Fan hat den abenteuerlustigen Comic-Reporter Tim zu einer der teuersten Comicfiguren aller Zeiten gemacht. Der unbekannte Käufer hat für eine vom belgischen Zeichner Hergé gezeichnete Umschlagseite der Serie "Tim und Struppi" mehr als 1,3 Millionen Euro gezahlt. Es sei damit der teuerste Comicstrip der Welt, heißt es aus dem Pariser Auktionshaus Artcurial, das das Werk versteigerte. Der Vorbesitzer habe 2008 beim Kauf knapp 765.000 Euro für das 1932 gezeichnete Titelbild von "Tintin en Amerique" (Tim in Amerika) gezahlt.

"Inklusive aller Kosten wurde das Werk für 1.338.509,20 Euro an jemanden verkauft, der anonym bleiben möchte", erklärte die Mitarbeiterin. Hergé war ein Pseudonym des belgischen Zeichners Georges Remi, den seine gemalten und in diverse Sprachen übersetzten Abenteuer des jungen Reporters Tim und seines weißen Foxterriers Struppi weltberühmt machten. Zuletzt hatte ihm Hollywood-Regisseur Steven Spielberg mit einem Film ein Denkmal gesetzt.

Auf dem nun für einen Rekordpreis versteigerten Umschlag hatte er Tim mit schwarzer Tusche in Cowboy-Tracht am Lagerfeuer sitzend gemalt und die Zeichnung später farbig ausgestaltet. Bei der gleichen Auktion kamen weitere Memorabilia rund um Tim und Struppi unter den Hammer, darunter die Ausgabe eines Bandes, die den Reporter bei der Landung auf dem Mond zeigt.

Neben einem Autogramm des Künstlers haben die drei US-Astronauten Buzz Aldrin, Neil Armstrong und Michael Collins darin die auf den Juni 1968 datierte Widmung geschrieben "Wir sind über den Mond gelaufen". Der Band erzielte inklusive der Gebühren einen Erlös von 42.500 Euro.

Quelle: dpa/bas
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