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Schwere Aufgabe

Lawinenhunde retten Menschen

Der Bernhardiner wurde als Rettungshund zu schwer. Heute sind vor allem der Deutsche und der Belgische Schäferhund im Einsatz

Kein anderes Unglück hat Rettungshunde so berühmt gemacht, wie ihr Einsatz bei Lawinenkatastrophen. Als klassischer Lawinenhund wird immer noch der Bernhardiner angesehen. Tatsächlich verwendeten die Mönche des Hospizes auf dem Großen Sankt Bernhard früher diese Schweizer Hunderasse, um den verschneiten Weg zu finden und sich gegen Räuber zu schützen. Bekannt wurde der Bernhardiner durch den Lawinenhund Barry. Er soll zwischen 1800 und 1812 mehr als 40 Menschen das Leben gerettet haben. Heute ist der Bernhardiner durch die Zucht für diese Aufgabe zu schwer und zu massig geworden. Er wurde durch den Deutschen Schäferhund und in neuerer Zeit durch den Belgischen Schäferhund ersetzt. Trotz Sonden und Piepsern sind die Hunde bei der Suche nach Verschütteten weiter unverzichtbar, weil diese Instrumente noch nicht weit genug entwickelt sind.


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