Ostereier
Eier selber färben mit Naturfarben
Freitag, 3. April 2009 17:45So funktionierte das schon im Mittelalter: In einem Sud aus klein gehackten und gekochten Pflanzen, Kräutern oder Gemüse lassen sich viele Farben kinderleicht herstellen

Gelb, Rot, Grün, Blau und Orange. In den Läden leuchten die Eier in knallig bunten Farben. Ob aus Schokolade, Zucker oder auch gekocht. Ja, auch fertig gekochte und gefärbte Eier gibt es längst. Denn die halten etwa fünf Wochen lang. Daher rührt auch der bunte Osterbrauch. Früher durften während der Fastenzeit keine Eier gegessen werden. Damit sie nicht verdarben, kochte man sie. Und färbte sie, um sie von frischen Eiern unterscheiden zu können.
Heute werden fertige Ostereier meist mit Industriefarben eingefärbt. Die sind kräftig und werden von den meisten Menschen gut vertragen. Wo die Eier herkommen, ist jedoch nicht erkennbar. Man kann aber auch die Eier zu Hause selber färben, das macht Spaß und hat den Vorteil, dass man ihre Herkunft kennt. Man kann zum Färben Lebensmittelfarben aus der Apotheke nehmen. Eine andere, ganz alte Methode ist das Färben mit Naturfarben, die man aus Lebensmitteln selber herstellt. So wurden rote Eier schon im Mittelalter in Rote Bete-Saft gefärbt.

Und so geht's:
1- Wasche die gekochten oder ausgeblasenen Eier mit Essigwasser. Dann nehmen die Schalen die Farbe besser an.
2- Zerkleinere die Pflanzen oder Kräuter für den gewünschten Farbton und koche sie in einem mit einem Liter Wasser gefüllten Topf. Nimm einen alten Topf, manchmal färbt es ein bisschen ab! Je mehr Pflanzen du verwendest, desto intensiver wird die Farbe.

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