Abfindung
Gefeuerter BER-Chefplaner bekommt 180.000 Euro
Nach dem geplatzten Starttermin musste Chefplaner Manfred Körtgen seinen Posten räumen. Doch er fällt weich - nicht nur durch die Abfindung.
Der ehemalige Chefplaner wird mit einer üppigen Abfindung versorgt. Manfred Körtgen wurde von seinem Posten als technischer Geschäftsführer abberufen, da ihm eine erhebliche Mitschuld an der kurzfristigen Verschiebung des Starttermins gegeben wird. Dennoch erhielt er laut Informationen von Morgenpost Online eine Abfindung in Höhe von 180.000 Euro.
Zudem steht er weiterhin auf der Gehaltsliste des Flughafens. Da seine Ernennung zum technischen Geschäftsführer widerrufen wurde, fiel er auf die Position eines Bereichsleiters zurück. Die Gesellschafter lassen derzeit prüfen, ob die Geschäftsführung grob fahrlässig gehandelt hat, da unter dieser Voraussetzung Schadenersatz verlangt werden kann. Das würde neben Manfred Körtgen auch Geschäftsführer Rainer Schwarz betreffen.
Acht Betriebe stehen wegen der verschobenen Eröffnung bereits am Rande des Ruins. "Sie sind nur noch vier bis sechs Wochen zahlungsfähig", sagte Norbert Minhorst, der am Flughafen den Einkaufsbereich verantwortet. Die Flughafengesellschaft will versuchen, ihnen zu helfen, und bietet an, ihnen einen Wirtschaftsberater zur Seite zu stellen. 39 Mieter hatten fest mit Geschäftsbeginn am 3. Juni gerechnet. Darunter waren 21 kleine und mittlere Betriebe. Sie sind von der Verschiebung am stärksten betroffen.


















