Seitensprung Wie Online-Dating das Anbandeln und Affären verändert

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Seitensprung-Portale haben im Internet Konjunktur. Eine Studie zeigt, dass das Netz die Dating-Regeln massiv verändert: Digital geben die Frauen den Ton an. Männer müssen sich ins Zeug legen.

Der Brief des Berliner Polizeipräsidenten, adressiert an den Fahrzeughalter und Katharinas Ehemann, lag geöffnet auf dem Küchentisch. Auf dem Beweisfoto für die Geschwindigkeitsüberschreitung war Katharina fröhlich lachend hinter dem Steuer des gemeinsamen Wagens zu sehen, an ihrer Brust nestelte eine männlich behaarte Hand, die jedenfalls nicht die des Fahrzeughalters war. An diesem fünften Mai besuchte Katharina ihre Schwester in Stuttgart – angeblich. Denn zu schnell gefahren war sie auf dem Berliner Ku'damm.

Manchmal spielen Kinokarten, Hotelrechnungen und Restaurantquittungen eine Rolle, wenn Affären auffliegen. Der fehlende Ohrring könnte etwas verraten und erst die heißen Emails... Man muss sehr vorsichtig sein, wenn man im Leben mit beiden Händen zugreifen will: mit einer Hand, um zu halten, was man hat, und einer, die sich öffnet, wenn ein Abenteuer lockt. Hierzulande nennt man das Seitensprung, Fremdgehen, One-Night-Stand. Im politisch korrekten Schweden spricht man von der Parallelbeziehung, in Frankreich genießt und schweigt man über petites aventures.

Mann mit Frau sucht Frau mit Mann

Als "vagabondage" oder "libertinage" bezeichnen Soziologen den Vorgang und finden damit dürre Worte, aber vielleicht auch die etwas tolerantere Bezeichnung für die älteste Sache der Welt, die immer wieder neu erfunden wird: Mann mit Frau sucht Frau mit Mann. "Eine Affäre ist kurzlebig, führt nirgendwohin und steht für einen heimlichen Ort, weit weg vom normalen Alltag", umreißt die britische Soziologin Catherine Hakim ihr Thema bei einem Vortrag am Wissenschaftszentrum Berlin.

Die Expertin für Familien- und Sozialpolitik lehrt und forscht an der London School of Economics und stellt ihr neues Buch "The new rules. Internet, playfairs and erotic power" vor, in dem sie ihre Forschungsergebnisse zum riesigen und äußerst profitablen Markt der Dating-Portale zusammenfasst. Ihr Fazit: Das Internet hat die Regeln in der heimlichen Welt der Romanzen verändert, auch, weil es die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme immens erweitert und erleichtert hat. Dating-Websites erlauben, jemanden weit außerhalb des eigenen sozialen Umfelds, der Nachbarschaft oder des Arbeitsplatzes zu finden.

Das Vorgehen ist einfach. Bei Online-Singlebörsen wie C-Date, Lovepoint oder Victoria Milan können sich Frauen und Männer mit Lust auf ein amouröses Abenteuer anonym anmelden. Sie füllen ein Profil aus, Thema: "Was ich bin und was ich suche". Die Kontaktvorschläge folgen auf dem Fuße. Für Frauen – auf den Plattformen in der Minderzahl – ist der Service kostenlos, Männer zahlen für die Möglichkeit der Kontaktaufnahme per Abo-Gebühr. Sie beträgt je nach Dating-Seite und Laufzeit zwischen 20 und 50 Euro monatlich.

Insel im Alltag

Dating-Seiten für Verheiratete schaffen einen neuen und in den vergangenen Jahren rasch wachsenden amourösen Spielplatz für Erwachsene. "Eine Insel im Alltag, die nichts mit meinem Leben zu tun hat" nennt Anna, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen will, ihre Affäre.

Die Marketing-Fachfrau lebt mit ihren drei Kindern allein in Berlin und will keinen Partner, sondern ein Abenteuer. Ihr Mann für gewisse Stunden ist "Unternehmensberater, glücklich verheiratet, zwei Kinder, Haus in der Nähe von Hamburg, total gesettled, Sohn eines Religionslehrers". Einmal im Monat trifft man sich in einem Berliner Hotel zum beiderseitigen Vergnügen. "Verlieben ausgeschlossen", betont sie und sucht nach passenden Worten. "Es ist erstaunlich unemotional, unnah, so leicht und frei, wunderbar. Das liegt vielleicht auch daran, dass wir nie zusammen übernachten."

Sie brauche nämlich keine Beziehung, sie sei gerne allein und außerdem durch ihr Leben mit den Kindern auch emotional "total gesättigt". Doch weil es im Leben noch mehr als alles geben muss, hat sie sich auf dem Portal von Ashley Madison, einer weltweit aktiven Erotik-Börse, mal umgeschaut. "Es war ein Experiment!", ruft sie und zieht die Schultern hoch. "Drei Männer habe ich dann gedatet und der dritte war's, gut aussehend, gepflegt und sehr nett. Wir lachen viel zusammen. Kein Beziehungsstress. Und der Sex ist super."

Auch der Mann, der Sebastian genannt werden will, sieht in einer Affäre nur Vorzüge. "Es gibt genau verabredete Treffen und danach zieht jeder seiner Wege. Feste Zeiten, die man einhält. Davor und danach ist nichts. Dazwischen geht alles." Der 46-jährige Familienvater hat eine einzige eiserne Regel. "Wenn ich mich auf eine Affäre mit einer Frau einlasse, achte ich darauf, dass sie verheiratet ist, und zwar glücklich, so wie ich." Warum? Raubtierlächeln. "Die Sache kann böse enden, wenn sie mehr will, weil sie sich verliebt hat."

"Probier's mal mit mir!"

Männer, die auf Dating-Seiten erfolgreich sein wollen, müssen sich ins Zeug legen. Halbherzig bis lächerlich präsentierten sich viele. Botschaften wie "Probier's mal mit mir!" oder Standardbehauptungen, wie sie Hunderte von Männern abgeben ("Ihr Profil ist interessant, vielleicht sind Sie interessiert an meinem") – sie verfangen nicht. Angesichts der großen Zahl von Mitbewerbern, sagt die Soziologin Catherine Hakim, müssten Männer sich schon ein bisschen mehr anstrengen, um die Aufmerksamkeit einer Frau auf sich zu ziehen: Gefallen, galant umwerben, kunstreich verführen. Alte Tugenden sind gefragt.

Aktuell entsteht jede dritte Beziehung im Internet, Deutschland ist hier Europameister. Vor allem Männer bevölkern den Verabredungsmarkt für Verheiratete, meist zwischen 45 und 55 Jahren alt und damit an einem Punkt im Leben, an dem die Familie gegründet und der Erfolg im Beruf erreicht ist, sich bei vielen aber das Gefühl einstellt, dass das Vergnügen über die Jahre zu kurz gekommen ist. Nicht selten sind runde Geburtstage Auslöser für den Entschluss, sich bei einem Dating-Portal zu registrieren und auf diesem Weg eine attraktive Geliebte für bestimmte Gelegenheiten zu suchen – nicht für immer, aber für jetzt. Die Affären, hat Catherine Hakim in Gesprächen mit Kunden von Dating-Seiten herausgefunden, dauern selten länger als ein Jahr.

Konservativ und unauffällig

Mehr als die Hälfte aller Abonnenten sind Freiberufler, Rechtsanwälte, Selbstständige und Unternehmer, gefolgt von Top-Managern, IT-Spezialisten und Bankern. Berufsgruppen also, die neben hohem Einkommen Zeitsouveränität genießen, häufig auf Geschäftsreisen unterwegs sind und im Berufsleben mit riskanten Entscheidungen vertraut sind. Es sind Männer, die gewohnt sind, sich mit relativ Fremden zu treffen und Geschäfte zu machen – und sich selbst gut zu verkaufen. "Die meisten tragen in der Woche Anzug und Krawatte und wirken extrem konservativ und unauffällig", beschreibt Hakim und zitiert aus dem Profil eines Gesprächspartners: "Vielleicht sind wir uns schon begegnet und Sie mögen gedacht haben, ich würde niemals... aber ich würde!"

Und die Frauen? Im Gegensatz zur relativ homogenen Gruppe der Männer sei die der Frauen sehr vielfältig: "Zwischen 30 und 70 Jahren alt, aus allen ethnischen Gruppen, aus allen typischen Frauenberufen: Hausfrauen, Sekretärinnen, Krankenschwestern, Lehrerinnen", zählt Hakim auf. Verglichen mit den Männern genießen sie den Vorteil, häufig nur halbtags oder gar nicht zu arbeiten, so dass sie weit mehr Zeit und Kontrolle über ihre Zeit haben als der durchschnittliche männliche Angestellte, der unter den Kunden einschlägiger Portale ohnehin selten vertreten sei.

Websites für Verheiratete gibt es seit etwa fünfzehn Jahren und sie sind Teil eines weit umfassenderen Trends. Die Revolution der Sexualnormen und die Verfügbarkeit moderner Verhütungsmittel haben schon vor einem halben Jahrhundert große Veränderungen angestoßen. In den meisten Ländern haben die Menschen heutzutage ein aktiveres Geschlechtsleben und dies über eine weit längere Lebensspanne als es im vergangenen Jahrhundert üblich war.

Das Internet hat eine enorme Ausweitung der sexuellen Ausdrucksmöglichkeiten begünstigt und erleichtert. Beim Online-Dating wird die kontinentaleuropäische Haltung zum Seitensprung wiederbelebt, wie sie im französischen Stil gelegentlicher Liebesabenteuer zum Ausdruck kommt: Mit Stil, äußerst diskret gelebt, gelten außereheliche Affären als selbstverständlicher Teil eines lebendigen und erfüllten Lebens.

Schranken fallen

Dies steht in krassem Gegensatz zur angelsächsisch-puritanischen Moralvorstellung, nach der eine offenbarte oder aufgeflogene Affäre als Scheidungsgrund gilt. In Frankreich und anderen mediterranen Ländern werden außereheliche Affären traditionell ignoriert, auch deshalb halten Ehen in diesen Ländern länger. Die Ehe dient den Kindern, dem Besitz und dem Erbe, Vergnügen dürfen beide Ehepartner außerhalb suchen. Die Scheidung, nicht der Seitensprung ist verpönt, und so bestehen französische und italienische Ehen länger als alle anderen in der westlichen Welt.

"Ähnlich wie die Pille in den 1960er-Jahren den vorehelichen Sex junger Leute von Repressionen befreit hat, bewirken die Möglichkeiten des Internet heute, dass immer mehr Schranken für außerehelichen Sex verheirateter Menschen fallen", sagt Hakim. Anders als Single-Partnerbörsen, die das Ziel haben, eine dauerhafte Beziehung anzubahnen, sind die Affären der Verheirateten ausschließlich dem sexuellen Vergnügen, der erotischen Unterhaltung und dem Wunsch geschuldet, eine Auszeit vom Alltag zu nehmen.

"Die überwiegende Mehrheit der Verheirateten, die Affären haben, ergänzen eine stabile Ehe mit zusätzlicher Aufregung", benennt sie ein Ergebnis ihrer Studie, für die sie knapp tausend Menschen dazu befragt hat, was sie Affären suchen lässt. "Sie sind durchweg als Familienväter ihren Frauen und Kindern eng verbunden und wollen das auch bleiben", stellt die Soziologin fest. Es gehe "ausschließlich um Sex, Spaß und Spiel". Sie hat für die flüchtigen Romanzen aus den Worten "play" und "affair" eine neue Bezeichnung mit durchaus gewolltem Doppelsinn erschaffen: "playfair".

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Der Aufschwung von Dating-Seiten für Verheiratete hat zu einer folgenschweren Machtverschiebung geführt – zugunsten der Frauen. Digital herrscht nämlich Damenwahl: Einer Frau, die sich mit ihrem Profil präsentiert, stehen zehn Männer gegenüber. Das Geschlechterverhältnis gewährt Frauen einen Riesenvorteil. Sie bestimmen, unter welchen Bedingungen die Affäre zustande kommt. Ihr Fokus liegt auf physischer Attraktivität und erotischer Kompetenz, nicht auf Status, Prestige oder Besitz, den traditionellen männlichen Rangabzeichen. Das ändert die Spielregeln für Männer – und damit tun Männer sich schwer.

Ein teures Auto nutzt nichts

"Sie hassen es. Die Regeln einer Affäre unter verheirateten Menschen stehen in direktem Gegensatz zu denen, die für suchende Singles gelten. Hier suchen Frauen Männer, die Bindung oder Ehe anbieten, und Männer sind im Vorteil. Im Affären-Markt suchen Männer gelegentlichen Sex, und Frauen sind im Vorteil. Es ist die attraktive Frau, die den Ton angibt", sagt Catherine Hakim. "Wenn Männer nicht als Heiratskandidaten in Frage kommen, ist ihr Geld wertlos. Ein teures Auto nutzt einem Mann in dieser Nische des Beziehungsmarktes nichts, wenn er alt, dick, unhöflich und hässlich ist."

Ein Mann, der diesen Unterschied nicht verstehe, werde nicht erfolgreich sein, sagt sie und begründet, warum Männer auf die Zurückweisung eines Kontaktversuchs oder auf kompromissloses Verhalten von Frauen mit wütendem Unverständnis reagieren. "Der Typus von Männern, die diese Seiten besuchen, ist daran gewöhnt, in Beziehungen den Ton anzugeben und sexuelle Kontakte zu initiieren. Diese Männer akzeptieren die Machtumkehr nicht. Häufig ist genau das der größte Stolperstein für beruflich und privat sehr erfolgreiche ältere Männer, die gewohnt sind, in Beziehungen die Kontrolle auszuüben."

Alle Dating-Seiten übertreiben die Zahl ihrer Abonnenten. Männern werde suggeriert, es gäbe eine unendlich große Auswahl. Doch die meisten erreichbaren Frauen seien äußerst wählerisch. Eine Gesprächspartnerin berichtete: "Viele Männer scheinen keine Idee davon zu haben, wem sie da eigentlich geschrieben haben. Sie verwechseln die Vornamen, behaupten, wir hätten am Tag zuvor miteinander gesprochen, wenn dem gar nicht so war."

Auf ihren Vorteil bedacht

"Männer müssen hart arbeiten, um zu gefallen und eine attraktive Geliebte zu gewinnen", fasst Hakim zusammen. "Wenn sie die Erfüllung aller Wünsche einer Frau verweigern, gibt es auf der Stelle zehn andere, die dazu bereit sind." Auf Dating-Portalen mehren Frauen ihr erotisches Kapital, was Männer bitter kommentieren: Sie beschwerten sich, dass Frauen nur auf ihren Vorteil bedacht seien – gerade so, als sei das bei ihnen selbst niemals der Fall.

"Sexuell attraktive Frauen können Geschenke oder Geld erwarten, wenn sie die Geliebte eines älteren oder unattraktiven Mannes werden. Sein Geld ist nötig, um den Mangel an erotischer Ausstrahlung auszugleichen", sagt Hakim und ergänzt: "Männer versuchen traditionell, diesen Umstand in eine moralische Frage umzumünzen, um Frauen zu stigmatisieren." Sie zitiert einen Gesprächspartner, der offen zugibt: "Ich habe das Geld, das sie von mir will, und gebe es gerne. Aber das zwingt mich zu erkennen, dass meine erotische Attraktivität allein nicht reicht, um sie, 20 Jahre jünger und eine sehr attraktive Blondine, ins Bett zu kriegen."

Warum tun sich Männer das an? "Bei weitem der wichtigste Grund für diese Affären sind unbefriedigte sexuelle Bedürfnisse in der Ehe oder sogar eine komplett enthaltsame Ehe", sagt Hakim und verweist auf die Fülle von Umfragen zu den sexuellen Gewohnheiten von Europäern und Nordamerikanern.

Unbefriedigte Bedürfnisse

Alle sexualwissenschaftlichen Erhebungen kommen einhellig zu dem Schluss, dass das sexuelle Interesse der Männer das weibliche bei weitem übertrifft. Bis zum Alter von etwa 30 Jahren haben Männer und Frauen mit ungefähr gleicher Häufigkeit den Wunsch nach Sex. Danach verlieren die Frauen das Interesse an erotischen Spielen und anderen sexuellen Praktiken, während die Hälfte der Männer das Gefühl hat, es könnte ruhig mehr sein. Einschlägige Umfragen unterstreichen diese Tatsache, sagt Hakim: "Bei Männern auf der ganzen Welt besteht offenbar ein permanentes Sexdefizit." Männer jeden Alters hätten grundsätzlich gerne mehr Sex, als sie bekommen, so dass Männer offenbar den größten Teil ihres Lebens in mehr oder weniger ausgeprägter sexueller Frustration verbringen.

Das große und wachsende Sexdefizit von Männern spiegele sich auch in der Nachfrage nach käuflichen sexuellen Dienstleistungen, der Zahl an Seitensprüngen, der Häufigkeit autoerotischer Handlungen, dem Interesse an Erotika und an verschiedenen Sexualpraktiken. "In allen Kulturen findet sich bei Männern ein höheres Maß an Promiskuität als bei Frauen", sagt Catherine Hakim, "Enthaltsamkeit ist in erster Linie Frauensache". Erhebungen in ganz Europa zeigen bei zwischen 16 und 50 Prozent aller Frauen ein geringer ausgeprägtes sexuelles Verlangen.

"Frauen berichten zwar mit großer Beständigkeit über mangelndes sexuelles Interesse", fasst Catherine Hakim aus Erhebungen in Westeuropa und Nordamerika zusammen, "aber sie betrachten es nur selten als Problem. Ihre Partner schon." Ab dem Alter von 50 bis 54 Jahren nehme auch bei Männern die sexuelle Inaktivität zu, bei Frauen geschehe dies jedoch schon ab 35 Jahren, und zwar rascher und gründlicher. Dieses Muster beobachte man in den sexuell eher freizügigen Ländern Skandinaviens ebenso wie in den puritanisch geprägten Vereinigten Staaten.

Frauen holen auf

So scheint es nur logisch, dass sich verheiratete Männer weit häufiger als verheiratete Frauen in Affären stürzen und die Nutzer von Internetseiten für außereheliche Abenteuer zum überwiegenden Teil aus Männern bestehen. Doch die Frauen holten auf, stellt Catherine Hakim fest und ergänzt: "Das Ungleichgewicht zwischen männlichem und weiblichem sexuellen Interesse verschafft Frauen in sozialen Beziehungen zu Männern einen bedeutenden Vorteil – so sie ihn erkennen."

Nachteile des klar definierten Arrangements ihrer Affäre will auch Anna nicht sehen: "Ich fühle mich nach unseren Treffen immer so belebt und gehe beschwingt in mein eigenes Leben zurück", sagt sie und wirft die langen Haare zurück. "Sex tut mir einfach gut. Wenn er sich in mich verlieben würde und sich scheiden ließe, würde ich die Affäre beenden."

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