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Bildung

Experte gegen Eliteschulen für Hochbegabte

Hochbegabte Kinder sollten nach Einschätzung des Psychologen Detlef Rost nicht auf spezielle Begabtenschulen geschickt werden.

"Sie werden später zu 98 Prozent mit anderen Normalbegabten zu tun haben, also sollten sie auch schon früh lernen, mit ihnen auszukommen", sagte der Marburger Psychologieprofessor. Die Regelschule sei besonders wichtig für die Sozialisierung von Kindern.

Als hochbegabt gilt, wer einen Intelligenzquotienten von 130 oder höher hat. In Deutschland gibt es 360 000 bis 380 000 hochbegabte Kinder und Jugendliche, was zwei bis drei Prozent aller Schüler entspricht. Hochbegabte seien meist nicht auffälliger als Normalbegabte, sagte Rost weiter. Oft seien sie sogar besser angepasst und selbstbewusster. Essenziell sei jedoch, die Kinder innerhalb des Klassenverbandes zu fördern. "Hochbegabte Kinder müssen genauso individuell gefördert werden wie schwache."epd

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