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Entwicklungsrückstände

Immer mehr Therapien für Schüler

Bewegungs- und Sprachtherapien gehören für immer mehr Schulkinder zur Tagesordnung. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) hat jedes zweite Kind der befragten Eltern in Berlin an einer Therapie teilgenommen.

Allein in den ersten neun Monaten 2009 haben die Berliner Kinderärzte fast 19 000 Ergotherapien und mehr als 17 000 Sprachtherapien verordnet, wie die TK mitteilte. Das entspricht einer Steigerung um etwa 60 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2005, in dem etwa 10 500 Ergo- und 11 500 Sprachtherapien verordnet worden waren.

Kinder würden mehr Zeit vor dem Computer verbringen und sich in die virtuellen Erlebniswelten zurückziehen, statt ihrer Fantasie beim Basteln oder Toben auf dem Spielplatz freien Lauf zu lassen, sagte TK-Ärztin Gabriele Oberdoerster. Dabei förderten solche Aktivitäten Sozialverhalten und Kreativität, womit das Risiko von Entwicklungsrückständen gemindert werden könne.ddp

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