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Zusammenleben in Berlin

Der große Wunschzettel: Was Familien in der Hauptstadt wirklich wollen

Der Familienbeirat wollte wissen, wie unsere Stadt familienfreundlicher werden kann. Bei der Diskussion im Internet kam eine lange Liste zustande. Im April startet die nächste Befragung.

Die Stadt hat gewählt. Im Internet haben Familien darüber abgestimmt, was sich in Berlin verändern muss. Sie schrieben ihre Forderungen auf und vergaben Punkte für die Vorschläge, die ihnen am wichtigsten erschienen. Herausgekommen ist eine Liste, die vor allem Verbesserungen an Berliner Schulen, in Horten und Kitas fordert. Den Berlinerinnen und Berlinern ist aber auch wichtig, dass es günstige Freizeitangebote in der Stadt gibt und dass die Kinder Natur erleben können.

Die Online-Abstimmung wurde vor gut einem Jahr vom Berliner Familienbeirat ins Leben gerufen. Der Beirat berät den Senat in allen Familienfragen. "Bei uns arbeiten aber Vertreter aller politischen Parteien mit, außerdem auch Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter, Vertreter der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Glaubensgemeinschaften", sagt Peter Ruhenstroth-Bauer, der ehrenamtliche Vorsitzende des Beirates. Bei der Online-Diskussion waren unter anderen die damalige Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU), der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und Berlins IHK-Präsident Eric Schweitzer prominente Paten. Allerdings ist die Abstimmung im Internet nicht repräsentativ. "Dennoch ist die Befragung ein wichtiges Echolot", sagt Ruhenstroth-Bauer. Und noch zwei Dinge sind ihm wichtig: dass die Berlinerinnen und Berliner im Internet sachlich und ernsthaft diskutiert haben und keinesfalls polemisierten. Und dass stets ein Wunsch bei Familien eine große Rolle spielt: Sie wollen gebündelte Informationen aus Berlin, vom Beratungs- und Hilfsangeboten bis hin zu Freizeitaktivitäten.

Im April startet die zweite Runde des Online-Dialogs - auf www.zusammenleben-in-berlin.de . "Dann, so hofft Ruhenstroth-Bauer, "werden sich noch viel mehr Berliner beteiligen. Bei der ersten Runde gab es immerhin 38 000 Zugriffe auf die Internet-Seite. Auf dieser Doppelseite bilden wir die wichtigsten Forderungen des ersten Online-Forums ab.

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