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"MammaMia"

Ein Netzwerk für selbständige Frauen mit Kind

Die Tücken der Arbeit im Home Office kennt Andrea Schweimert nur allzu gut. "Wenn man ein wichtiges Telefonat mit einem potenziellen Auftraggeber führt, kann man sicher sein, dass das Baby anfängt zu schreien und auch der Große Aufmerksamkeit will", berichtet die Mutter von zwei Söhnen im Alter von elf Monaten und vier Jahren.

Kerstin Brünner, Michaela Asmussen und Christiane Fuchs nicken zustimmend. Die vier Frauen arbeiten ebenfalls als Selbstständige und Freiberuflerinnen und sind Mitglieder des Mütter-Netzwerks MammaMia.

"Selbstständige Mütter sind in einer besonderen Situation. Zeitpläne können durch eine Kinderkrankheit durcheinander geworfen werden", sagt die Werbefachfrau Andrea, die am heimischen Computer Grußkarten, Briefpapier, Flyer und andere Werbemittel entwirft.

Als sich Andrea Schweimert und Kerstin Brünner, die einen Büro-Service betreibt, vor gut drei Jahren selbstständig machten, stellten sie fest, dass sie vor ähnlichen Problemen und Herausforderungen standen: Wie findet man neue Kunden? Wie sieht sinnvolle Werbung für ein junges Unternehmen aus? Schnell entstand daraus die Idee, den Austausch auf eine professionellere Ebene zu ziehen. Zunächst wurde eine Website erstellt, auf der alle Mitglieder ihre Geschäftsideen präsentieren können.

Seit Anfang 2007 ist der erste Freitagabend des Monats für das Treffen der Netzwerkerinnen reserviert. Die Teilnehmerinnen bereiten reihum Vorträge vor, die sich mit Themen wie "Kundenbindung" oder beschäftigen. Anschließend wird jedes Thema im großen Kreis besprochen und diskutiert.

Mittlerweile kommen regelmäßig zehn bis 15 Frauen zu den Treffen. Dabei sind unter anderen eine Lerntherapeutin, eine Buchhändlerin, eine Steuerberaterin, eine Rechtsanwältin."Wir freuen uns, wenn neue Mitglieder dazu kommen", sagt Andrea Schweimert. Die einzigen Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft: Die Frauen müssen Mütter und selbstständig tätig sein. Außerdem soll jede Berufsgruppe nur einmal vertreten sein, schließlich will man sich karrieretechnisch nicht in die Quere kommen.schie

www.mammamia-netzwerk.com
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