Autismus

Wenn das eigene Kind an Autismus erkrankt

Foto: Amin Akhtar

Was tut man, wenn das Kind an Autismus erkrankt? Man kümmert sich. Familie Müller-Remus entwickelte sogar eine Geschäftsidee. Das Unternehmen Auticon nutzt die Spezialinteressen von Autisten.

Gerade ist er aus Hamburg gekommen, von einem Vortrag. Der Verkehr kann einen so richtig nerven, so dass man gar keine Ruhe findet und eigentlich nur gehetzt ankommen kann. Vier Stunden dauert die Fahrt nach Berlin. Mit dem ICE ginge es in eineinhalb und man könnte dabei noch aus dem Fenster schauen, ein Weißbier trinken oder im Bahnmagazin blättern.

Aber Dirk Müller-Remus ist mit dem Auto gekommen und gibt einem die Hand und das Gefühl, dass die Fahrt schon lange vergessen und er jetzt voll da ist.

Dirk Müller-Remus' Firma Auticon hat ihren Sitz direkt am Bahnhof Zoo. Sein Sohn brachte ihn auf die Idee, diese Firma zu gründen. Daneben ist Jacques' Wein-Depot und gegenüber die Universität der Künste. 56 Jahre alt ist Herr Müller-Remus, aber er hat so ein ganz junges Lächeln, so als ob er manchmal Streiche spielen würde.

2007 fanden Dirk Müller-Remus und seine Frau Kerstin heraus, dass ihr Sohn Ricardo ein Asperger-Autist ist. Ricardo war damals vierzehn. Sie hatten eine normale Kindheit mit ihm verlebt. Bis zum Kindergarten. Die Erzieher dachten, Ricardo könnte taub sein. Weil er nicht reagierte, wenn man ihn ansprach, er bei Klatschspielen nicht mitmachte. "Auditive Wahrnehmungsstörungen", sagten sie. Der HNO-Arzt diagnostizierte sprachliche Probleme. Es ging zum Logopäden, zum SPZ, zum Sozialpädiatrischen Zentrum. Dort hieß es, Ricardos Körperschema sei gestört, die Tiefensensorik auch. Ein IQ-Test ergab eine Hochbegabung. Der Sohn kam aufs Gymnasium, auf den Schnellläufer-Zweig, so dass er das Abitur in zwölf statt dreizehn Jahren hätte machen können.

Als würde man mit einer Wand sprechen

Im Wohnzimmer in Kreuzberg erzählt Kerstin Remus, wie alles kam. Es ist ein schönes Wohnzimmer. In der Mitte der Wohnung befindet sich ein gläserner Wintergarten. Ohne Dach. Steht man dort, schaut man direkt in den dunkelblauen Abendhimmel und hört nur manchmal, wie aus weiter Ferne eine Sirene oder ein anderes Stadtgeräusch seinen Weg in den windstillen Raum findet. Um den Wintergarten herum erstrecken sich Wohnzimmer, Flur, Küche, Esstisch.

"Im Februar 2007 kam die Diagnose. Bis dahin war eigentlich alles easy. Bis zur siebten Klasse war alles in Ordnung. Dann kam Ricardo nach den Sommerferien gleich in die neunte. Auf einmal hatte er eine neue Klassenlehrerin und ab da ging gar nichts mehr. Es sei so, als würde man mit einer Wand sprechen, sagte sie zu Frau Remus. Und meinte damit Ricardo.

Ricardo ist jetzt einundzwanzig. Er ist zurückhaltend. Aber wer ist das nicht mit einundzwanzig? Und dann auch noch einem Fremden gegenüber, einem Reporter, der etwas wissen will. Der ihn fragt, was für ihn Asperger-Autismus bedeutet, der wissen will, wie sich das anfühlt.

Das Asperger-Syndrom ist eine Entwicklungsstörung und eine von mehreren Arten von Autismus. Der Asperger-Autimus ist eine milde Form von Autismus. Laut ICD-10 – der "International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems", einem Katalog, der von der Weltgesundheitsorganisation WHO herausgegeben wird und verschiedene Krankheitsbilder definiert – werden drei Über-Kriterien genannt, von denen jeweils einige Unter-Kriterien erfüllt werden müssen. Eine qualitative Beeinträchtigung der sozialen Interaktionen. Eine qualitative Beeinträchtigung der Kommunikation. Beschränkte repetitive und stereotype Verhaltensweisen, Interessen und Aktivitäten.

Geräusche überfordern ihn

Die Beeinträchtigung der Kommunikation ist klar. Ricardo hat teilweise einfach nicht geantwortet. Saß still in der Klasse. Und wenn am Ende der Stunde die Hausaufgaben aufgegeben wurden, hat er das nicht gemerkt. Das Klingeln zur Pause, das Geraschel der in die Ranzen wandernden Blätter, das hat ihn so abgelenkt, dass er die Ansagen der Lehrer nicht mitbekommen hat. Besonders Geräusche überfordern Ricardo.

In seinem Zimmer hängt ein BMX-Rahmen an der Wand. In der Ecke steht ein komplettes Rad. Laptop, Taschenrechner, ein paar Blätter auf dem Tisch. Ein E-Drum-Set. Ricardo macht gerade die allgemeine Hochschulreife an der BOS. An der alten Schule schaffte er den mittleren Schulabschluss. Er absolvierte eine Ausbildung mit Fachabitur am Lette-Verein. Und jetzt eben der Anlauf für das allgemeine Abi. Wenn man verstehen will, was Asperger-Autismus ist, sollte man nicht direkt danach fragen. Sondern über dies und das reden. Zuhören. Nicht bohren, sondern abwarten. Sehen, was passiert.

Die evangelische Kirche in der Bernburger Straße schlägt zur vollen Stunde. Selbst durch das geschlossene Fenster ist das unglaublich laut. "Ich war schon oft an dem Punkt, dass ich am liebsten mit einem Raketenwerfer alle Glockentürme in Berlin abgeschossen hätte", sagt Ricardo jetzt. Für den Reporter ist das Glockenläuten in dieser Intensität nervig, für Ricardo muss es eine Qual sein. Er hat im Internet geschaut, ob es bereits Gruppen gibt, die sich für die Abschaffung aller Glockentürme in Berlin stark machen.

Dann sagt er noch, dass er früher ganz oft in seiner eigenen Welt war. "Ich habe mir das aber abtrainiert. Es gibt ja so viel zu tun jeden Tag. Ich kann nicht mehr acht Stunden nur Tagträumen." Was für eine Welt das war? Er habe viel Lego gespielt, stundenlang. "Ich habe mir auch immer so Sachen vorgestellt. Wie es wäre, wenn man fliegt, oder wie es wäre, aus den Augen eines Falken zu schauen. Aber das hat nicht geklappt. Deswegen habe ich das so oft probiert. Tagelang."

Gut ausgebildet, aber arbeitslos

Jetzt aber zu Auticon, zur Firma von Dirk Müller-Remus. Um sich mit der Krankheit des Sohnes zu beschäftigen, ging er zu einer Selbsthilfegruppe für Angehörige von Autisten. Der Vater, der zu diesem Zeitpunkt noch Geschäftsführer einer Medizintechnikfirma in Magdeburg war, saß da und hörte die Geschichten von Autisten, die sich alle ähnelten. Gut ausgebildet waren sie. Schulabschlüsse. Berufsausbildungen. Sogar Universitätsabschlüsse. Und trotzdem waren sie arbeitslos.

Da war die Grafikdesignerin, die gefeuert wurde, nachdem sie Abteilungsleiterin geworden war. Autisten verheimlichen ihre Krankheit häufig in Bewerbungsgesprächen. In diesen Situationen können sie sich gut verstellen. In einem kleinen Bereich können sie dann sogar sehr gut funktionieren. So wie die Grafikdesignerin. Als Abteilungsleiterin musste sie aber Mitarbeitergespräche führen, mit der Chefetage kommunizieren. Das ging nicht gut. "Das kann doch nicht sein, das diese ganzen intelligenten Leute keine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben", sagt Müller-Remus im Konferenzraum bei Auticon und tippt dabei jede Silbe des Satzes mit Nachdruck in den Tisch.

Er überlegte sich ein Konzept, wie man Asperger-Autisten beschäftigen könnte. Schließlich kündigte er seinen alten Arbeitsvertrag in Magdeburg. Er wollte das nicht gemeinnützig machen. Müller-Remus kommt aus der Wirtschaft. Er wollte kein Beschäftigungstherapie, keine mundgemalten Karten. Er wollte, dass Asperger-Autisten für sich und für andere einer gewinnbringenden Tätigkeit nachgehen. Arbeit ist wichtig. Aufgrund von Arbeitslosigkeit, von sozialer Ausgrenzung, von Misserfolgen werden viele Autisten depressiv. In Berlin gibt es etwa 30.000 Asperger-Autisten. Geschätzt 15.000 davon sind arbeitslos.

Spezialinteressen nutzen

Autisten verfügen häufig über Spezialinteressen. Das heißt, sie interessieren sich besonders stark für eine Sache. Oft sind das mathematische, analytische, naturwissenschaftliche Bereiche. Dirk Müller-Remus war früher Software-Entwickler. Er dachte sich, dass die Spezialinteressen der Autisten, verknüpft mit ihrer besonderen Begabung, Muster erkennen zu können, Zusammenhänge zu sehen, wo sonst keiner etwas sieht, genutzt werden könnten. So entstand Auticon. Die Firma stellt Menschen mit Asperger-Syndrom ein und vermittelt diese an Software-Firmen, damit sie dort Sicherheitslücken in Programmen finden, Codes testen. Mittlerweile prüfen sie auch Bilanzen. Daneben beschäftigt Auticon "Job-Coaches". Das sind Mediatoren, Vermittler zwischen den autistischen Arbeitskräften und den Unternehmen, für die sie Auftragsarbeiten ausführen.

Seit 2011 arbeiten Auticon-Mitarbeiter unter anderem für die Telekom, für Vodafone, für ein großes deutsches Verkehrsunternehmen. Sie sind Consultants, Berater also. Müller-Remus stellt sie fest ein. Unabhängig von der schulischen oder akademischen Ausbildung werden sie bei Eignung mit einem Einstiegsgehalt von 2400 Euro brutto beschäftigt. In Berlin. Das ist das branchenübliche Gehalt von Juniorberatern. Mittlerweile unterhält Auticon Niederlassungen in Düsseldorf und München. In Düsseldorf gibt es 100 Euro mehr als in Berlin, in München 200 mehr, wegen der Lebenshaltungskosten.

Einer der mehr als 20 Mitarbeiter ist Martin Drucks. Für sein Informatik-Studium brauchte er länger als andere. Er war schon über dreißig, als er den Abschluss schaffte. Vernünftige Arbeitsverträge bekam er nie. Er bezog lange Hartz-IV und wurde dann auf Auticon aufmerksam. Jetzt sitzt er am Ende des Ganges in einem völlig weißen Raum. Bilder hängen dort nicht an den Wänden. Es steht auch kein Telefon auf dem Tisch. Müller-Remus hat die Arbeitsräume der Angestellten nach deren Bedürfnissen eingerichtet. Wobei die meisten seiner Angestellten direkt bei den Unternehmen arbeiten. Martin Drucks arbeitet lieber von seinem Büro am Zoo aus. Telefone, Bilder, all das würde ihn ablenken. In der Schule saß er mal neben einem Aquarium, das hat ihn so stark beschäftigt, dass sich seine Noten dramatisch verschlechterten.

Das letzte Prozent bis zur Perfektion

Martin Drucks prüft gerade die Jahresabrechnung eines Unternehmens. In einer Excel-Tabelle mit scheinbar unendlich vielen Spalten und Zeilen stehen Eurobeträge, Formeln. Die Abrechnungen wurden bereits im Unternehmen geprüft, Drucks macht jetzt den Feinschliff. "Ich fände es langweilig, nicht herausgefordert zu werden", sagt er und lächelt, den Blick nach unten gerichtet. Schüchtern ist er, aber man sollte das nicht überbewerten. Spricht man mit Autisten ganz normal, respektvoll, klar und deutlich, bekommt man eine ehrliche Antwort. Man muss nur genau fragen. Für Drucks wäre es schlimm, wenn sehr offensichtliche Fehler in der Bilanzierung noch nicht bereinigt wären, bevor er sie bekommt. Er ist stolz darauf, dass er das letzte Prozent bis hin zu hundert Prozent Perfektion herausarbeiten darf. Neunundneunzig schaffen auch die anderen, er ist das eine Prozent.

Inzwischen sind Arbeitnehmer wie Martin Drucks begehrt. Unternehmen wie SAP und Vodafone wissen um die Genauigkeit von Asperger-Autisten und ihr Potenzial als Angestellte. Es gab auch schon Abwerbeversuche. Bis zu 4500 Euro brutto haben Unternehmen als Einstiegsgehalt den Angestellten von Müller-Remus geboten. "Überraschenderweise wollen das die Mitarbeiter nicht", erklärt dieser. In Unternehmen wechseln die Chefs, die Kollegen, das sind potenzielle Unsicherheiten. Bei Auticon bleibt alles gleich, dazu gibt es Coaches, die vermitteln. "Wir nehmen unsere Mitarbeiter so, wie sie sind", sagt Dirk Müller-Remus.

Es ist der große Wunsch von Autisten, so genommen zu werden, wie sie sind. Für Ricardo klingt Asperger-Autismus nicht gut. "Mir war das egal, was es für Bezeichnungen und Syndrome gibt. Ich fand es immer Scheiße, das man aufgrund so einer Bezeichnung in eine Schublade gesteckt wird." Für ihn ist die beste Strategie, gar nicht daran zu denken. "Ich will nicht jeden Tag mit Gedanken an das Asperger-Syndrom verschwenden. Bei Gesprächen daran denken. Dann komme ich ins Grübeln und bekomme Selbstzweifel."

Wunsch nach einer eigenen Welt

Auf dem BMX-Rad, hinter dem Schlagzeug gibt es keine Selbstzweifel. Da misst sich Ricardo nur mit sich selbst. Es sind seine eigenen Regeln, wie im Weltbild der Originalgenies im Sturm und Drang. Ein Originalgenie ist ein Künstler, der außerhalb und unabhängig von kultureller Tradition das Eigentliche der Natur nachformt. Er ist ein wahrhaftiger Künstler. Das hat der britische Dichter Edward Young gesagt. Astrid Lindgren hat diesen Gedanken für Kinder übersetzt, indem sie Pippi Langstrumpf sagen ließ: "Ich mach' mir die Welt, wie sie mir gefällt".

Ricardos Gedanken sind bemerkenswert. Auch er hätte am liebsten eine eigene Welt, er stellt die, die es gibt, in Frage. "So ein Buch voller Gesetze in einem Raum ohne Menschen würde gar keine Rolle mehr spielen." Das ist ein hoch theoretischer und philosophischer Satz. Und er stimmt. Recht hat nur einen Sinn im Verhältnis zum Menschen.

Ricardo ist ein großartiger Drummer, gerade beschäftigt er sich mit dem Funk auf "Mothership Connection", dem vierten Album von Parliament, er liebt Bootsy Collins. Der Funk bedeutet für ihn Fühlen. Trotz dieses Auflösungsvermögens, trotz seiner unendlichen Begabungen, trotz seiner 21 Jahre: Noch ist Ricardo, man muss es wohl so hart sagen, nicht alleine lebensfähig.

Was wird die Zukunft bringen?

Wir sitzen wieder im Wohnzimmer. Mutter Kerstin schaut auf die Hundedame Bijou, die schmatzend kaut. "Meine Vorstellung wäre es, dass er eine eigene Wohnung im gleichen Haus hat. Mit einem Einzelfallhelfer. Der müsste auch nur ein, zwei Mal in der Woche vorbei schauen. Er weigert sich aber noch. "

Ricardo möchte unabhängig sein. Berlin gefällt ihm nicht mehr. Er würde gerne in einer anderen Stadt wohnen. "Es muss am Wasser sein", sagt er. Er sitzt barfuß auf seinem Sofa. "Ich habe noch nie am Wasser gewohnt. Da ist die Luft auch viel besser."

Sein größtes Problem, sagt Kerstin Remus, sei sein mangelndes Zeitgefühl. Er komme häufig zu spät. Früher haben sie dann diskutiert. Ricardo meinte, dass Zeit gar keine Rolle spiele. Und wahrscheinlich hat er das sogar wirklich so gemeint.

Aber Zeit spielt eine Rolle. Die Zeit geht nämlich immer weiter. Und irgendwann, das ist so, werden die Kinder ihre Eltern überleben. Deswegen wünschen sich Eltern auch, dass ihre Kinder selbstständig werden. Ein eigenes Leben anfangen, sich abnabeln. Bei dem Gedanken muss Kerstin Remus ganz kurz wegschauen, dem Blick des Reporters ausweichen. Na klar weiß man das, als Mutter ist man bei aller Liebe dennoch Realistin, aber man beschäftigt sich nicht jeden Tag mit der harten, wirklichen Zukunft, mit der Tatsache, dass die eigenen Kinder einen überdauern werden. "Ich hoffe, er hat dann so viel dazu gelernt, dass es geht", sagt sie. "Für Ricardo fallen die Lektionen des Lebens häufig ziemlich bitter aus. Leider." Und sie erzählt, wie ihm kurz nach seinem Geburtstag das neue iPhone geklaut worden ist.

Ricardo ist also einer von 30.000 Autisten in Berlin. Und sein Vater beschäftigt zwanzig davon. Auch wenn das nur ein Anfang ist, ein Bruchteil, ist Dirk Müller-Remus' Idee großartig. Seine Mitarbeiter sind sehr zufrieden. Sie haben ein geregeltes Leben, die Routine, die sie brauchen, weil sie Abwechslung durcheinander bringt.

Er gibt ihnen Halt

Dirk Müller-Remus gibt ihnen Halt. Und er gibt auch sich und seiner Familie Halt. Die Konfrontation mit dem Asperger-Autismus bedeutete für die Familie einen Neuanfang. Die Firma Auticon expandiert. Immer mehr Mitarbeiter kommen hinzu. Bald will Dirk Müller-Remus nicht mehr nur IT-Dienste anbieten. Er will ein breiteres Spektrum von Spezialinteressen nutzen. Er will mehr Autisten eine Chance geben, ein eigenes, selbstbestimmtes Leben zu führen. Er möchte als Unternehmer weiterhin bestehen.

Im Januar muss Ricardo seine Facharbeit abgeben. Das ist der nächste Schritt zum Abitur. Die Glocken der Kirche schlagen acht Uhr. Und man fragt sich, wie das wohl wäre, durch die Augen eines Falken zu schauen.

Foto: Amin Akhtar

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