Logo der Berliner Morgenpost
http://www.morgenpost.de/brandenburg/article988852/Massaker_in_Treuenbrietzen_das_Tabu_ist_gebrochen.html
twitter Facebook StudiVZ/MeinVZ
Link in E-Mail oder Instant-Message einfügen close

Kriegsverbrechen

Massaker in Treuenbrietzen – das Tabu ist gebrochen

Im April 1945 töteten Soldaten der Roten Armee im brandenburgischen Treuenbrietzen 1000 Zivilisten. Zu DDR-Zeiten wurde das Massaker tot geschwiegen, Kriegsverbrechen des sowjetischen Bruderlandes existierten nicht. Nach mehr als 60 Jahren nimmt sich nun die Staatsanwaltschaft den Fall vor. Doch die Spurensuche ist schwierig.

Der Heimatforscher Wolfgang Uksche am Trift-Friedhof in Treuenbrietzen: Dort sind etwa 800 Opfer des Massakers vom 23. April 1945 begraben
Foto: Michael Mielke
Der Heimatforscher Wolfgang Uksche am Trift-Friedhof in Treuenbrietzen: Dort sind etwa 800 Opfer des Massakers vom 23. April 1945 begraben

Günter Eiserbeck hat noch jedes Detail der Szene in Erinnerung: Sein Großvater wird von einem Uniformierten gefragt: "Du Deutscher?" Als der alte Mann bejaht, wird er weggerissen, auf die Knie gezwungen, der Uniformierte drückt ihm den Lauf einer Pistole in den Nacken und erschießt ihn. Geschehen ist das am 23....

Anzeige
Anzeige
Die Zeitung
Premium Inhalte
Berliner Morgenpost Apps
Anzeige
Eine exklusive Auswahl persönlicher Geschichten aus unserer Serie „Berliner Spaziergänge“ von 60 Prominenten wie Iris Berben, Diane Kruger, David Garrett, Thomas Demand, Heinz Buschkowsky, Nicolas Berggruen und Berliner Sportgrößen
Ab jetzt im Handel erhältlich oder direkt bestellen unter:
*zzgl. 3,90€ Versandkosten für Nichtabonnenten
**Kostenlos aus dem deutschen Festnetz