In Briesensee ist es am Mittwoch zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen Polizei und Einwohnern gekommen, die sich gegen den Zwangsanschluss ihrer Grundstücke an eine Nutzwasser-Rückgewinnungsanlage gekommen. Die Polizei nahm eine Grundstückseigentümerin und ihre Sympathisanten in Gewahrsam.
Foto: Georg Stefan Russew
Nach jahrelangem Streit hat die Polizei hat den Zwangsanschluss von zwei Grundstücken an das öffentliche Abwassernetz durchgesetzt. Während in Rauen (Kreis Oder-Spree) alles friedlich verlief, kam es in Briesensee (Kreis Dahme-Spreewald) zu tätlichen Auseinandersetzungen.
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Jahrelang hatte sich in Briesensee (Kreis Dahme-Spreewald) Ortsbürgermeisterin Doris Groger (parteilos) gegen den Anschluss gewährt und zeigte dies auch auf ihrem Grundstück mit einem Schild.
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So setzte das Amt schließlich einen Zwangsanschluss. Doch Doris Groger wollte dies nicht widerstandslos geschehen lassen. Cottbusser Bereitschaftspolizisten mussten sie vom Grundstück tragen.
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Zwei Stunden brauchten die Arbeiter für den Zwangsanschluss. Solange hielt die Polizei die Anschlussverweigerer in Gewahrsam.
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Auch bekannte Abwasserverweigerin Babara Plenzke wurde vorläufig festgenommen. Sie erlitt Handverletzungen und einen Nervenzusammenbruch. Sie war aus Rauen zur Unterstützung von Doris Groger nach Briesensee gekommen.
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Paul Groger, der Sohn der Ortsbürgermeisterin, kletterte auf das Dach des Wohnhauses, um sich dem Polizei-Gewahrsam zu entziehen. Zum Schluss bekam er eine Anzeige wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt.
Der Abwasserstreit in Briesensee bei Lübben (Dahme-Spreewald) um eine
Nutzwasser-Rückgewinnungsanlage ist am Mittwoch erneut eskaliert. „Die
Polizei hat dem Amt Lieberose/ Oberspreewald Vollzugshilfe geleistet. Wir
waren mit 24 Beamten im Einsatz", sagte ein Polizeisprecher Thomas
Wilde Morgenpost Online. Da sich die Eige...