In Prenden nördlich von Berlin wollten Erich Honecker und sein SED-Politbüro im Falle eines Atomschlags ausharren – tief unterm märkischen Sand. Der Bunker dort gilt als technisch aufwendigstes Bauwerk des gesamten Ostblocks. Ab sofort darf jeder rein, aber nur für drei Monate. Morgenpost Online zeigt, wie es drinnen aussieht.
Foto: REUTERS
Abstieg in den Waldboden: Nach Prenden liegt der Atombunker, der Erich Honecker und andere DDR-Regierungsbeamte im Ernstfall hätte schützen sollen.
Foto: DPA
Er ist jetzt drei Monate lang für die Öffentlichkeit geöffnet.
Foto: DDP
Hier geht es rein: Der Eingang zum Atombunker.
Foto: REUTERS
Bei unterschiedlichen Führungen werden alle Winkel gezeigt.
Foto: DDP
Die Post- und Aktenausgabestelle des Bunkers.
Foto: DPA
Blick in das Schlafzimmer von Stasi-Chef Erich Mielke.
Foto: DDP
Der Bunker wird nun erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht - und dann für immer geschlossen.
Foto: DDP
Ein Badezimmer in dem Militärkomplex, der an den Honecker-Bunker angrenzt.
Foto: AP
Die Fernschreiber im Atombunker sind von Schimmel überzogen.
Foto: DDP
Bunker-Stossdämpfer, befüllt mit Stickstoff: Die Stossdämpfer sollten die Verschiebung der Betonwände bei einer atomaren Druckwelle abfedern.
Foto: DDP
Eine Dekontaminierungsdusche zum Abwaschen von radioaktivem Fallout.
Foto: DDP
Die Dekontaminierungsschleuse des Honecker-Bunkers.
Foto: DDP
Im Dechiffrierraum steht noch ein Aktenschrank.
Foto: DDP
Die Leitzentrale - von hier aus wurden alle Anlagen in dem Bunker gesteuert.
Foto: DDP
Ein Schlafraum.
Foto: DDP
Und eine Küche gab es natürlich auch in dem gewaltigen Atombunker.
Foto: DDP
Die unterirdische Anlage ist mehrere Stockwerke hoch und wäre im Fall der Fälle ausschließlich der DDR-Staatsführung vorbehalten geblieben.
Es ist nur eine Legende, doch sie passt zu dem Ort. Keine zwanzig Minuten, so
erzählen es ehemalige Wachsoldaten, soll Erich Honecker im Atombunker von
Prenden gewesen sein. Mit sichtbarem Unbehagen habe er den Ort nordöstlich
von Berlin betrachtet und sei dann in Richtung Stadt enteilt. Im Falle eines
Atomschlags hätten Honecker un...