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Schönefeld
Umlandgemeinden klagen gegen BBI-Nachtflüge
Donnerstag, 19. November 2009 15:17Wenn im Herbst 2011 der neue Großflughafen BBI in Schönefeld in Betrieb geht, werden nachts zwischen 22 und 6 Uhr in Spitzenzeiten 103 Starts oder Landungen erwartet. Gegen diese Regelung wehren sich Anwohner aus vier Gemeinden.
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Foto: Marion Schmieding / Alexander Obst
Mai 2010: Der Rohbau des BBI-Terminals ist fertiggestellt. Ab jetzt wird mit dem Innenausbau begonnen. Der offizielle Festakt: v.l.n.r.: Matthias Platzeck (Ministerpräsident des Landes Brandenburg), Klaus Wowereit (Regierender Bürgermeister von Berlin), Rainer Schwarz (Sprecher der Geschäftsführung der Berliner Flughäfen), Frank Köhn (Polier der Firma Eiffel) und Manfred Körtgen (Geschäftsführer Betrieb/BBI der Berliner Flughäfen).
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Foto: EVS Digitale Medien GmbH/Berliner Flughäfen
Blick auf das Terminal vom Vorfeld aus (Computersimulation): Die Gleise verlaufen unterirdisch zum Airportbahnhof mit vier Fernbahn- und zwei S-Bahnsteigen. Die Fahrtzeit zum Hauptbahnhof/Lehrter Bahnhof beträgt knappe 20 Minuten. Ein eigener Autobahnanschluss bindet den BBI an den Straßenverkehr an.
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Foto: Archimation/Berliner Flughäfen
Das zentrale Terminal vereint alle Verkehrsarten und Flugangebote unter einem Dach. Mit sechs Geschossebenen soll das sogenannte Midfield-Terminal mit seiner Lage zwischen den Start- und Landebahnen für kurze Wege und eine schnelle Anreise via Straße und Schiene bieten.
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Foto: dpa/DPA
Die Computersimulation aus dem Jahre 2009 zeigt die Außenansicht für den geplanten Neubau des Empfangsgebäudes für Staatsgäste im Protokollbereich des Bundes am Flughafen Berlin-Brandenburg-International (BBI). Der neue Flughafen für Regierungsmitglieder und Staatsgäste in Berlin wird mehr als doppelt so teuer wie geplant. Das teilte Ende 2010 die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Bonn mit.
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Foto: Marion Schmieding /Alexander Obst (Berliner Flughäfen)
Die Vorfahrt zum BBI-Terminal verfügt über zwei getrennte Ebenen: Oben abfliegende, unten ankommende Passagiere. Über die 45 Meter breite Vorfahrt spannt sich das Vordach der Terminals. So können die Passagiere den Airport auch bei Regen trockenen Fußes erreichen.
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Foto: Schmieding /Alexander Obst/Berliner Flughäfen
Neben der Anfahrt per Auto ist der Airport auch für eine Schienenanbindung vorbereitet. Direkt unter dem Terminal liegt der sechsgleisige ICE-Bahnhof. Über das zentrale Treppenhaus (Foto) ist er für die BBI-Passagiere schnell und bequem zu erreichen.
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Foto: Marion Schmieding / Alexander Obst
Neben Beton und Stahl ist Glas ein wesentliches Material, das beim Bau des BBI zum Einsatz kommt. Insgesamt wurden 12.766 Glasscheiben mit einem Maß von 3,20 x 3,20 Meter und je 900 kg Gewicht für die Fassade des BBI-Terminals verbaut. Im Bild das 715 Meter lange Haupt-Pier.
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Foto: ddp
Der symbolische Spatenstich der beiden Regierungschefs von Berlin und Brandenburg, Klaus Wowereit (l.) und Matthias Platzeck (r.), erfolgte am 5. September 2006. An der Zeremonie nahmen auch der damalige Bahnchef Hartmut Mehdorn und der damalige Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee teil. Der BBI ist das größte in Bau befindliche Verkehrsprojekt Deutschlands.
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Foto: dpa-Zentralbild
Blick in die Abflug-Halle des alten Flughafens Schönefeld. Vorgesehen ist zum Start des neuen BBI eine Kapazität von 27 Millionen Passagieren. Im Vergleich dazu: Die jetzigen drei Berliner Flughäfen haben zusammen eine Jahreskapazität von 17,2 Millionen Fluggästen. Später sollen am BBI bis zu 40 Millionen Passagiere abgefertigt werden können.
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Foto: dpa-Zentralbild
Auf der Baustelle wurde eigens ein Betonwerk errichtet. Es ist das modernste seiner Art in Europa. Bis zur Fertigstellung des BBI 2012 wird es etwa 3,4 Millionen Tonnen Beton direkt vor Ort produzieren. Mehr als 100 Arbeiter werden für unablässigen Beton-Nachschub sorgen, das heißt mischen, mischen, mischen...
Vier Umlandgemeinden des künftigen Flughafens Berlin Brandenburg International
(BBI) haben Klagen gegen die geplante Nachtflugregelung eingereicht. „Der
Flughafenbetreiber hat nicht nachgewiesen, dass es überhaupt einen Bedarf
für Flüge in den Randzeiten gibt“, begründete Rainer Manning, Referent de...




































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