Im Museum für Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt lebt der Stil des Ostens weiter. Die Besucher flanieren durch DDR-Zimmer im Look der 50er-Jahre und schnuppern den authentischen Geruch. Am beliebtesten sind aber die Lebensmittelregale mit Rondo-Kaffee, Hit-Cola und Spreewaldgurken.
Foto: Reto Klar
Am 9. November 1989 dankte die DDR auch stilistisch ab, doch im Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt lebt der Stil des Ostens authentisch weiter. Hier ein typisches DDR-Wohnzimmer. Die Requisiten stammen alle aus dem Museum für Alltagskultur.
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Das Kleid sieht aus wie Balenciaga, ist aber Heimdesign "made in GDR".
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Das Wohnzimmer der Musterwohnung in Eisenhüttenstadt. Die Einrichtung stammt komplett aus der Gründerzeit der DDR.
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Viele Besucher lieben das Museum wegen seines authentischen Geruchs. Der allerdings gar nicht da ist, denn der typische DDR-Geruch kam von dem gebräuchlichen Putzmittel Lysol. Das kommt in Eisenhüttenstadt allerdings nicht zum Einsatz.
Foto: Reto Klar
DDR-Mode gibt es im Museum nicht viel zu sehen, weil in der sozialistischen Produktionsstruktur Mode eigentlich nicht vorgesehen war.
Es ist eine der Wohnungen, in denen man, grauer PVC-Belag hin oder her, sofort
die Schuhe auszieht. Irgendwo nebenan könnte ja eine Hausfrau mit
Kittelschürze und vorwurfsvollen Blick lauern, dafür sprechen zumindest die
Gardinen (weiß, Muster), die Sammeltassen in der Wohnzimmervitrine (blau,
gold), die Blumentreppe mit den akkura...