19.07.2013, 12:07

Unglück Drei junge Menschen sterben bei Unfall auf B167 nahe Seelow


Bei einem schweren Unfall sind am späten Donnerstagabend nahe Seelow in Märkisch Oderland drei Jugendliche getötet und eine weitere Jugendliche schwer verletzt worden. Der völlig zerstörte Fiat wird abtransportiert

Foto: schroeder

Bei einem schweren Unfall sind am späten Donnerstagabend nahe Seelow in Märkisch Oderland drei Jugendliche getötet und eine weitere Jugendliche schwer verletzt worden. Der völlig zerstörte Fiat wird abtransportiert Foto: schroeder

Ein Fiat kam von der Bundesstraße ab und prallte gegen einen Baum. Im völlig zerstörten Auto starben der 23 Jahre alte Fahrer, ein 18- und ein 19-Jähriger. Eine 14-Jährige wurde verletzt.

Den Rettungskräften am Unfallort sind Entsetzen und Anteilnahme förmlich vom Gesicht abzulesen. Es ist erkennbar, wie nahe ihnen das Unglück geht. Drei junge Männer sind bei einem schweren Verkehrsunfall nahe Seelow (Märkisch-Oderland) ums Leben gekommen. Ein 14-jähriges Mädchen überlebte schwer verletzt. Wie die Polizei in Potsdam weiter mitteilte, war ein 23 Jahre alter Autofahrer aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und mit seinem Wagen gegen einen Baum geprallt.

Der Fahrer sowie die 18 und 19 Jahre alten Beifahrer starben am Donnerstagabend in dem völlig demolierten Wrack. Die 14-Jährige, die mit im Auto saß, kam ins Krankenhaus. Die Bundesstraße 167 war stundenlang gesperrt.

Erst am Dienstag starben zwei Menschen auf der B1

Erst am Dienstag waren auf der B1 bei Seelow zwei Menschen von einem Auto angefahren und tödlich verletzt worden. Den Behörden ist nach wie vor unklar, unter welchen Umständen die zwei Polen tödlich verunglückten. Möglicherweise waren die 25 Jahre Frau und ihr 30 Jahre alter Begleiter als Tramper unterwegs gewesen, teilte Polizei am Freitag mit. Laut Obduktionsbefund starben die beiden eindeutig an den Folgen des Unfalls. Der 41 Jahre alte Autofahrer war unverletzt geblieben. Er erlitt einen Schock.

Noch nicht zweifelsfrei geklärt werden konnte die Identität der Verunglückten. Sie hatten keine Papiere oder Gepäck bei sich. Möglicherweise stammten sie aus Schlesien. Zu den polnischen Behörden sei Kontakt aufgenommen worden, hieß es bei der Polizei.

Ein als Zeuge befragter 22 Jahre alte Pole, der während des Unfalls ebenfalls auf der Straße stand, kannte die beiden Unfallopfer nur unter ihren Spitznamen. Sie hatten offenbar gemeinsam im polnischen Kostrzyn gezeltet. Dort beginnt am 1. August das dreitägige Rockfestival Haltestelle Woodstock, zu dem im vergangenen Jahr gut eine halbe Million Zuschauer geströmt waren.

(dpa/seg )
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