25.02.13

Brandenburg

Autobrand in Nähe von Rockerclub wird geprüft

In Cottbus ist ein Auto ausgebrannt. Die Brandenburger Polizei untersucht, ob es einen Zusammenhang mit der Rockerszene gibt.

In der Nähe eines Cottbuser Rockerclubhauses ist in der Nacht zu Sonntag ein Auto völlig ausgebrannt. Ein Sprecher der Polizeidirektion Süd bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Bild"- Zeitung. Ein möglicher Zusammenhang mit der Rockerszene werde geprüft. Spezialisten der Kriminalpolizei untersuchten, ob das Feuer vorsätzlich gelegt wurde.

Der Brand des leeren Wagens, der auf einem öffentlichen Parkplatz in der Nähe des Rockertreffs abgestellt war, wurde um 0.48 Uhr der Feuerwehr gemeldet. Weitere Fahrzeuge wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen. Der Halter des Wagens ist nach den Angaben der Polizei bekannt. Ob er zur Szene gehört, muss untersucht werden. Der Wagen wurde für die weiteren Ermittlungen beschlagnahmt.

Am Freitagmorgen wurde nach Polizeiangaben im Rahmen von Ermittlungen in einem Gewaltverfahren ein Cottbuser Tätowier-Studio durchsucht. Beamte des SEK waren daran beteiligt. Personen wurden nicht festgenommen.

Nach dem Zeitungsbericht soll der Auto-Brand in Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen einer Clique aus Türstehern und Ex-Hooligans sowie den Rockern des "Hells Angels"-Unterstützerclubs "Provokateure MC" stehen. Der Sprecher wollte das nicht bestätigen.

Im vergangenen Jahr hatte es in Brandenburg mehrfach Durchsuchungen bei Rockern gegeben, zuletzt vor wenigen Tagen in Cottbus. Bei einer Messerattacke war zu Monatsanfang ein 41-Jähriger in Cottbus verletzt worden. Laut Staatsanwaltschaft handelt es sich um ein Mitglied der Hells Angels. Die Ermittlungen laufen noch.

Quelle: dpa/sei
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